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Neuigkeiten / Schneelage 13.11.2023

Schneelage 13.11.2023

14.11.2023
Allgemeiner Gefahrenstand - Montag, 13.11.2023
Die Gefahr beträgt Stufe 1 auf der europäischen Fünfstufen-Skala - GERING.
Hauptproblem: Windschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Gefahrenbewertung
Die Lawinengefahr im Hochgebirge ist GERING, Stufe 1. Etwas Vorsicht ist an Stellen mit Windschnee erforderlich, dieser befindet sich im Hochgebirge oberhalb ca. 2000 m, östlich davon etwas höher. Der Samstagschnee stellt größtenteils keine zusätzliche Gefahr dar, hat aber Löcher und vereiste Stellen bedeckt, wodurch die Gefahr schwerer erkennbar ist. Auf windexponierten Hängen ist die Oberfläche vereist, daher ist Vorsicht wegen Gleitgefahr geboten.

Schneelage
In der Nacht zum Samstag und samstags morgens schneite es in den Bergen. Die Schneegrenze lag zwischen 800 und 1000 m Seehöhe. Es fielen 5 bis ca. 20 cm Schnee, je nach Höhe, östlich weniger in unseren Bergen. Bei starkem Südwestwind bildeten sich im Hochgebirge Verwehungen. Nach dem Schneefall klärte es auf, Schnee setzte sich tiefer rasch und schmolz. Die Schneegrenze lag bereits Sonntag über 1700 m, bis heute stieg sie auf 2500 m Seehöhe. Auch im Hochgebirge setzte sich Schnee auf Sonnseite schneller, krustete tagsüber und fror nachts. Schnee im Hochgebirge ist in schattigen Lagen weich, auf Sonnseite krustig bedeckt, Kruste entstand auch anderswo durch Wind. Viele Verwehungen, windexponierte Hänge sind bis blank gepustet. Dort vereist stellenweise. Geschlossene Schneedecke beginnt meist um 1500 m, in Mulden etwas tiefer, auf Sonnseite auch über 1600 m. Im Hochgebirge 20 bis 90 cm Schnee, mehr in westlichen und zentralen Julischen Alpen als anderswo. Verhältnisse im Hochgebirge winterlich.

Voraussichtliche Wetterentwicklung
Heute meist klar mit etwas hohen Wolken. Etwas Bewölkung im Mittelgebirge nördlicher Primorska und Notranjska. Westwind nimmt zu. Morgen steigt die Wolkenobergrenze schrittweise, auch Grate und Gipfel der Kamnik-Savinja-Alpen, Karawanken und Pohorje ziehen allmählich ein. Schneegrenze über höchsten Gipfeln. Lokal im Westen Tau oder vereinzelter leichter Regen. Starker Südwestwind. In der Nacht auf Mittwoch überall vorübergehend leichte Niederschläge möglich. Bis Mittwochmorgen Aufklarung, mäßiger bis starker Nordwestwind. Etwas kälter, Schneegrenze um 2000 m ü.NN. Leichte Niederschläge wieder möglich Freitag, danach wieder einige Tage trocken.

Tendenz der Schneeverhältnisse
Beim Erwärmen krustet und setzt sich Schnee auch im Hochgebirge etwas, vor allem an sonnigen Hängen. Tiefer nimmt er ab. Beim Abkühlen in der Nacht auf Mittwoch friert er ein. Neuer Schnee in der Nacht auf Mittwoch wenig, ca. 5 cm erwartet, im westlichen Julischen Alpen wahrscheinlich nichts. Bis Sonntag verhältnismäßig kalt, Schneegrenze samstags niedrigst um 1400 m Seehöhe. Danach vorübergehend etwas milder, in der ersten Hälfte nächste Woche wieder kühler. Lawinenlage ändert sich kaum. Im Hochgebirge weiter Vorsicht an Windschnee-Stellen und windexponierten Hängen, dort stellenweise Gleitgefahr. Schnee wandelt sich langsam etwas um und verfestigt, Löcher bleiben. Neuer Schnee in nächsten 10 Tagen nicht so viel, dass er Lawinenlage beeinflusst. NEUER LAWINENBERICHT WIRD BEI BEDARF VERÖFFENTLICHT. wenn sich die Lawinenlage deutlich ändert.

Nächste Ausgabe: Montag, 27.11.2023

Quelle: ARSO
         
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