13.12.2013
Trockenes Wetter hält an. Aufgrund des Temperaturumkehrs liegt auch in den Bergen vielfach Temperatur über null. Die Schneegrenze schwankt geringfügig, war aber in den letzten Tagen meist um 2500 m ü. M. Auf sonnigen Hängen ist die Schneedecke tagsüber aufgetaut und nachts wieder gefroren. In Mulden bleibt der Schnee schlecht umgewandelt und meist trocken.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen herrschen 80 bis ca. 120 cm Schnee, in 1500 m Höhe, und auch anderswo in unseren Bergen bis ca. 40 cm.
Es gibt viel Windtransport-Schnee, an windexponierten Stellen ist der Schnee stellenweise bis zum Boden weggeweht. Maßgebliche Schneedecke reicht bis ca. 1400 m ü. M., in schattigen Lagen tiefer. Der Schnee ist trocken, vor allem an sonnigen Hängen und in tieferen Lagen krustig und stellenweise morgens vereist, tagsüber taut er auf.
Die Lawinengefahr liegt nun meist im 1. Grad. Nur an Stellen mit Windtransport-Schnee und an steilen Hängen, besonders in Mulden, kann bei starker zusätzlicher Belastung der Schneedecke noch eine Lawine ausgelöst werden.
Am Mittag und frühen Nachmittag können auf sonnigen Hängen einzelne Nassschneebefreiungen auftreten.
Trockenes Wetter setzt sich fort. Die Schneegrenze liegt zwischen 2000 und 2500 m ü. M. Die Schneedecke setzt sich langsam ab.
Das nächste Bulletin zum Schneedeckenzustand wird am Montag, 16.12.2013, veröffentlicht.
Allgemeine Lawinengefahr 1. Stufe nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO