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Neuigkeiten / Schneelage 13.3.2015

Schneelage 13.3.2015

13.03.2015
Lawinengefahr ist im Hochgebirge, insbesondere in schattigen Lagen, meist 2. Stufe; anderswo 1. Stufe.



Die Schneedecke ist mehrheitlich bereits recht stabil. Eine Lawine kann nur bei stärkerer Belastung der Schneedecke ausgelöst werden, vor allem auf steileren Hängen mit windgewehtem Schnee, besonders in Mulden, instabiler sind auch Südhänge mittags und früh am Nachmittag.



Das Risiko durch windgewehten Schnee ist besonders an Nordhängen noch hauptsächlich aufgrund schlechter Bindung zwischen alter, krustiger und teils vereister Sohle und oberer Schicht neueren Schnees gegeben, an Südhängen wird die Schneedecke jedoch tagsüber an Stellen mit windgewehtem Schnee etwas instabil durch Sonneneinwirkung bzw. tagestägliche Erwärmung. Die Schneegrenze lag bei ca. 900 m ü. NN.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In den Bergen war es mäßig bis meist bewölkt, sodass die Sonne wenig Einfluss auf die Schneedecke hatte, etwas stärker im westlichen Teil der Julischen Alpen. Im Mittelgebirge an Südhängen und Plateaus wurde die Schneedecke tagsüber weich und nachts festgefahren, die Kruste verstärkte sich. Im Hochgebirge und schattigen Lagen blieb der Schnee meist vereist und trocken. Die Schneedecke stabilisierte sich besonders an Südhängen weiter.



Die Schneehöhe ist recht ungleichmäßig. Auf 2500 m ü. NN in den Juliern bis ca. 190 cm Schnee, auf 1500 m bis ca. 100 cm, auf 1000 m 10 bis ca. 30 cm. Anderswo in unseren Bergen etwas weniger Schnee.

Erwähnenswerte Schneedecke reicht meist bis ca. 1000 m ü. NN, an Südhängen höher.



AKTUELLER SCHNEEZUSTAND



Die Schneedecke ist meist mit Kruste bedeckt, die teilweise das Gewicht eines Menschen trägt. Tagsüber wird Schnee an Südhängen weich. In Mulden des Hochgebirges ist Schnee weich, besonders in geschützten Lagen, oder mit windgeformter Kruste bedeckt. Viele Verwehungen und Platten, die besonders in schattigen Lagen noch etwas labil sind. Grate und windexponierte Lagen sind stark ausgefegt und daher stellenweise hart und vereist, teils kahl.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute meist klar, tagsüber etwas Bewölkung in den Kamnik-Savinja-Alpen und östlich. Morgen und Sonntag mäßig bis meist bewölkt, morgen in westlichen Juliern und westlichen Karawanken noch teilweise klar. Wind schwach. Schneegrenze steigt langsam und Sonntag bei ca. 1500 m ü. NN.



TENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Lawinengefahr ändert sich in größtem Teil unserer Berge nicht. Schneedecke wird heute und teilweise morgen tagsüber an Südhängen weich und nachts festgefahren und stabilisiert sich so weiter. In Mulden des Hochgebirges bleiben Schneeverhältnisse meist unverändert. Besonders an windexponierten Lagen, morgens und vormittags auch an Südhängen, Gleitrisiko.



Spontanes Lawinenabgang nicht erwartet.



Nächster Bericht erscheint Montag, 16.3.2015.



Quelle: ARSO
         
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