14.11.2016
Allgemeine Lawinenwarnstufe - Montag, 14. 11. 2016
Die Gefahr liegt auf Stufe 2 der europäischen Fünfstufen-Skala - MODERAT.
Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee, schwache Schichten
Gefahrenmuster: vn1 Früher Winter, Bodeneis
Gefahrenmuster: vn3 Regen
Gefahrenbewertung
In den Bergen herrschte trockenes und kaltes Wetter. Die Schneehöhe lag samstags zunächst noch um 1000 m ü. NN, sank aber bis sonntags bis in die Hügellagen. Der Schnee setzte sich daher nur langsam und verwandelte sich vor allem samstags an Orten mit Auflockerungen an sonnigen Hängen. Dort bildete sich eine dünne Oberkruste. Das Risiko für Lawinen besteht vor allem im Hochgebirge, wo bereits vorher eine Schneebedeckung vorhanden war, MODERAT, Stufe 2. Ähnlich auf steilen grasbewachsenen Hängen im Mittelgebirge und in den Hügeln, wo mindestens 20 cm Schnee gefallen sind. Sonst ist die Gefahr GERING.
Schneelage
Die Schneedecke ist weich und pulvrig, nur stellenweise in schattigen Mittelgebirgslagen dünne Kruste. Erhebliche Schneebedeckung reicht bis ca. 1000 m ü. NN, im Süden und Osten sowie stellenweise in der Notranjska tiefer. Zahlreiche Windschneeverwehungen, an windexponierten Stellen fast vollständig abgetragen.
Erwartete Wetterentwicklung
Bis Mitte der Woche trockenes Wetter. Morgen strömt in Höhen warmere Luft zu, am wärmsten wird es mittwochs über uns sein. Die Temperaturumkehr verstärkt sich. Da die Luft relativ trocken ist, verwandelt und setzt sich die Schneedecke heute und morgen nur langsam,
Tendenz der Schneelage
Lawinengefahr nimmt langsam ab. Vermutlich kann es freitags im westlichen Teil der Julischen Alpen zeitweise regnen, wodurch der Schnee weicher wird, die Möglichkeit spontaner Lawinen von steilen Hängen steigt leicht.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 2 der europäischen Fünfstufen-Skala.
Nächste Ausgabe: Mittwoch, 16. 11. 2016
Quelle: ARSO