14.12.2018
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 1 auf der europäischen 5-stufigen Skala - GERING.
Hauptproblem:
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Gefahrenbewertung
Lawinengefahr ist GERING, Stufe 1. Die Schneedecke ist stabil. Im Hochgebirge gibt es viele Windlager, bei denen die einzige Möglichkeit besteht, dass sich unter hoher Belastung eine Lawinenplatte auf ausreichend steilen Hängen löst.
Schneelage
Es herrscht weiter trockenes, kaltes und gelegentlich stark windiges Wetter. Die Schneelage ist sehr unterschiedlich. Insgesamt ist wenig Schnee, etwas mehr nur im Hochgebirge der Julischen Alpen. In geschützten Lagen ist der Schnee weich, an windexponierten Stellen hart oder krustig, an vielen Orten stark ausgehauen, stellenweise bis zum blanken Untergrund. Erwähnenswerte Schneedecke beginnt zwischen 1300 und 1500 m, teilweise höher.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute bewölkt und meist trocken. Es weht mäßiger Wind aus Ost. Morgen in den Julischen Alpen sowie den westlichen und mittleren Karawanken nach teilweise bewölktem Morgen meist klar. Im östlichen Teil unserer Berge Aufklarung am Nachmittag. Es weht etwas starker Nordostwind. Sonntag zunächst meist klar, am Nachmittag von Westen zunehmend bewölkt. Wind dreht auf Südwest. Leichte Erwärmung, Temperaturen aber noch unter null. In der Nacht zum Montag setzt leichter Schneefall ein. Derzeit ist keine größere Schneemenge zu erwarten.
Tendenz der Schneelage
Der Schnee wird sich bei niedrigen Temperaturen nur langsam umwandeln und setzen. Keine größeren neuen Windlager durch Wind. Lawinengefahr bleibt GERING, Stufe 1. An Stellen mit windverfrachtetem Schnee dennoch etwas Vorsicht empfohlen.
Nächste Ausgabe: Montag, 17.12.2018
Quelle: ARSO