14.02.2020
Gefahr ist Stufe 1 auf der europäischen 5-stufigen Skala - GERING.
Hauptproblem: Windschnee, günstige Bedingungen
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Gefahrenbewertung
Die Lawinengefahr ist meist GERING, Stufe 1. Vor allem an Südhängen kann man ausnahmsweise unter hoher Belastung kleine Plattenlawinen auslösen. Die Möglichkeit ist mittags und nachmittags größer. Viele Hänge sind vereist, daher erhöhtes RUTSCHGEFAHR.
Schneelage
Die Schneedecke ist meist hart, stellenweise vereist, nur in geschützten Lagen im Hochgebirge gibt es etwas weichen Schnee. Windschnee ist auf allen Himmelsrichtungen vorhanden, aber nicht viel davon.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute meist klar. Gefrierhöhe um 1800 m. Es weht etwas stärkere Nordwind. Morgen meist klar, am Himmel gelegentlich mehr Zirruswolken. Es weht schwacher Südwestwind, im Hochgebirge Nordwestwind. Am Tag bilden sich auf Südhängen des westlichen Teils unserer Berge einige Wolken. Nachmittags wird es in Höhen deutlich wärmer, Gefrierhöhe steigt auf ca. 3000 m. Am Sonntag ähnliches Wetter, Südwestwind nimmt zu. Nachmittags etwas mehr Bewölkung im Westen, aber Gipfel dort wahrscheinlich über den Wolken. Am Montag noch etwas Sonne auf Pohorje und in östlichen Karawanken, sonst bewölkt und stellenweise neblig. Nachmittags beginnen leichte Niederschläge in westlichen und südlichen Julischen Alpen sowie im Vorland.
Tendenz der Schneelage
Lawinenlage ändert sich kaum. Samstag und Sonntag wird durch Sonne und wärmere Luftmassen die Schneedecke an sonnigen Hängen tagsüber feucht und etwas instabil, nachts stellenweise vereisen. Noch immer hohes RUTSCHGEFAHR.
Nächste Ausgabe: Montag, 17.2.2020
Quelle: ARSO