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Neuigkeiten / Schneelage 14.3.2012

Schneelage 14.3.2012

14.03.2012
Sonniges Wetter hält an. Die Schneegrenze stieg gestern vorübergehend auf etwa 2000 m über Meer. Die Luft war trocken, daher hat sich der Schnee tagsüber nur auf sonnigen Hängen aufgeweicht, im Schatten blieb er vereist.

Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die menschliches Gewicht trägt. Nicht nur an windgepressten Stellen, auch anderswo ist die Oberfläche vereist. Tagsüber weicht der Schnee auf sonnigen Hängen auf, teils auch im Hochgebirge. Auch an schattigen Hängen ist die Schneedecke meist krustig oder tiefer sogar hart.

Maßgebliche Schneedecke reicht in Mulden meist bis etwa 1100 m ü. M., an Südhängen ist es deutlich höher trocken. Auf 1500 m ü. M. in den Julischen Alpen ca. 50 cm Schnee, anderswo ca. 30 cm. Über 2000 m in den Julischen Alpen ca. 100 cm Schnee. Lawinengefahr 1. Stufe. Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt, nur stellenweise gibt es in der Tiefe noch unzureichend verbundene Schichten, auf denen Schnee sich nur lösen kann, wenn die Schneedecke durch Sonne und hohe Temperatur weich wird oder durchfeuchtet. Tagsüber steigt daher die Gefahr an Südhängen leicht an. Gefährlich sind nur ausreichend steile Hänge sowie windgeschneite Stellen in Mulden, die bei stärkerer Zusatzbelastung abrutschen können. Vor allem an windgepressten Stellen und schattigen Lagen besteht Gleitrutschgefahr.

Bis Freitag meist klar. Luft trocken, Schneegrenze bei ca. 2500 m ü. M. Schneedecke wandelt sich weiter um und taut tiefer ab. An schattigen Lagen bleibt sie meist vereist.

Neuer Bericht wird am Freitag, 16.3.2012, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr 1. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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