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Neuigkeiten / Schneelage 15.4.2015

Schneelage 15.4.2015

15.04.2015
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist meist 1. Stufe, steigt aber tagsüber durch Sonneneinwirkung auf 2. Stufe vor allem über 2000 m.



Die Schneedecke ist zwar meist stabil, aber mittags und nachmittags weicht sie auf sonnigen Hängen etwas auf und wird labil. Das Risiko steigt im Hochgebirge, tiefer ist schon zu wenig Schnee vorhanden.



Das Risiko ist gering. Spontan können sich nur kleine Schneebrett-Lawinen und Sulzlawinen auf schattigen Hängen mittags und nachmittags lösen. Eine Lawine kann man auf sehr seltenen steilen Hängen im Hochgebirge auslösen, vor allem bei stärkerer Zusatzbelastung besonders mittags und nachmittags, wenn unter Sonneneinwirkung die Schneedecke abtastet und an der Oberfläche weich wird.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In den Bergen war es in den letzten Tagen meist klar. Dienstag war es vorübergehend etwas kälter, die Schneehöhengrenze sank auf ca. 2300 m ü. NN. Bis heute hat es sich wieder erwärmt. Die Schneedecke ist tagsüber auch auf sonnigen Hängen im Hochgebirge abgetastet, nachts gefroren. Tiefer unten ist sie geschmolzen. Auf schattigen Hängen im höchsten Teil unserer Berge blieb der Schnee gestern meist gefroren.



In den Julischen Alpen sind auf 2500 m ü. NN bis ca. 190 cm Schnee, auf 1500 m bis ca. 50 cm. Sonst in unseren Bergen weniger Schnee, auf 1500 m bis 20 cm. Wesentliche Schneedecke reicht meist bis ca. 1300 m ü. NN, auf schattigen Hängen meist über 1800 m.



AKTUELLER SCHNEEZUSTAND



Die Schneedecke ist hauptsächlich hart und stellenweise vereist, an windexponierten Stellen stellenweise schneefrei. Tagsüber wird der Schnee bei Sonnenschein auf sonnigen Hängen weich und nachts gefriert er.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute und morgen meist klar. Schneehöhengrenze meist über den höchsten Gipfeln. Heute schwacher Westwind, morgen nimmt er zu.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Die Schneedecke wird tagsüber weicher und bedingt instabil, besonders auf sonnigen Hängen. Daher steigt vor allem im Hochgebirge über ca. 2000 m die Lawinengefahr auf 2. Stufe. Nachts friert die Schneedecke ein, morgens ist der Schnee daher hart und im Hochgebirge vereist. Freitagmorgen wird der Schnee vor allem im westlichen Teil unserer Berge wegen zunehmender Bewölkung voraussichtlich nicht eingefroren sein.







Nächster Bericht wird am Freitag, 17.4.2015 veröffentlicht.



Quelle: ARSO
         
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