17.12.2013
Auch am Wochenende war es trocken und in den Bergen sonnig. Am Samstag tagsüber floss kältere Luft zu, die Schicht mit positiven Temperaturen verschwand bis Sonntagmorgen, Sonntagnachmittag erwärmte es sich jedoch wieder und es bildete sich erneut eine Temperaturumkehr. Heute sind Temperaturen über null von ca. 600 bis 2200 m ü. M. Der Schnee auf sonnigen Hängen wandelt sich, die Oberkruste hat sich etwas verstärkt. In schattigen Mulden bleibt der Schnee schlecht umgewandelt und trocken.
Im Hochgebirge der Julischen Alpen 80 bis ca. 110 cm Schnee, in 1500 m Höhe, und auch anderswo in unseren Bergen bis ca. 40 cm.
Viel aufgehäufter Schnee, an windexponierten Stellen ist der Schnee stellenweise bis auf den Grund geschneit. Wesentliche Schneehöhe bis ca. 1400 m ü. M., in schattigen Lagen tiefer. Schnee trocken, vor allem an sonnigen Hängen und in tieferen Lagen krustig und stellenweise morgens vereist, tagsüber matschig.
Lawinengefahr meist 1. Stufe. Nur an Stellen mit aufgehäuftem Schnee und an steilen Hängen, besonders in schattigen Mulden, kann bei stärkerer Belastung noch eine Lawine ausgelöst werden. Mittags und früh nachmittags können auf steilen sonnigen Hängen einzelne Nassschneerutsche auftreten.
Trockenes Wetter hält an. Temperaturumkehr über höchsten Gipfeln bis Donnerstag, dann langsames Abkühlen. Schnee an sonnigen Hängen schmilzt langsam oder setzt sich ab.
Nächster Schneebericht erscheint Freitag, 20.12.2013.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 1 nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO