16.04.2014
Vom Freitag an war es zunächst noch relativ warm und ziemlich sonnig mit Schneegrenze in Höhen zwischen 2000 und 2400 m. In der Nacht zum Dienstag hat es sich abgekühlt, stellenweise fielen einige Zentimeter Schnee.
Gestern und heute liegt die Schneegrenze in etwa 1100 m ü. M.
Die Schneedecke ist größtenteils vereist und hat sich weiter stabilisiert.
Erhebliche Schneedecke reicht auf Nordhängen bis etwa 1500 m ü. M., in Mulden bis etwa 1000 m. Oberhalb etwa 2000 m in den Julischen Alpen liegt Schnee von etwa 400 cm bis über 500 cm, in 1500 m von 180 bis unter 300 cm.
Andernorts liegt in 1500 m Schnee meist nur auf Plateaus und in Mulden.
Die Schneedecke ist größtenteils gut umgewandelt und durch die Abkühlung vereist. Tagsüber wird der Schnee unter Einfluss möglicher Sonne nur im Mittelland weicher.
Lawinengefahr ist Stufe 1.
Die Schneedecke ist stabil, die Möglichkeit, eine Lawine auszulösen, ist derzeit gering. Aufgrund trockener Luft wird der Schnee tagsüber auch in Mulden niedrigerer Lagen nicht weicher. Die Oberfläche der Schneedecke ist auch hart und stellenweise vereist, daher besteht Abgleitgefahr.
Heute teilweise klar mit wechselnder Bewölkung, stellenweise sind die Gipfel den Großteil der Zeit bewölkt. Lokale Schneeschauer möglich. Morgen, Donnerstag, strömt in Höhen langsam etwas wärmere Luft zu. Bis abends steigt die Schneegrenze auf etwa 1900 m ü. M. Es herrscht sonniges Wetter, und auf Nordhängen im Mittelland wird der Schnee daher wieder etwas weicher.
Das nächste Bulletin zum Schneeverhältnis wird am Freitag, 18.4.2014 frühzeitig herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 1 nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO