17.03.2014
Im meist sonnigen und relativ warmen Wetter setzt sich die Umwandlung und das Absacken der Schnee-decke in den Bergen fort. In tieferen Lagen und an sonnseitigen Hängen taut es sogar. Auch nachts ist der Schnee nicht überall gefroren.
Die Schneedecke reicht bis etwa 800 m Seehöhe, in schattigen Lagen bis etwa 1300 m. Die Schneehöhe ist ziemlich ungleichmäßig.
Am meisten Schnee über 1800 m liegt in den westlichen Julischen Alpen, wo lokal noch über 600 cm, anderswo in den Julischen Alpen in höheren Lagen bis etwa 450 cm, in den zentralen Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen bis etwa 200 cm. Auf 1500 m in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken bis etwa 300 cm, anderswo 80 bis 110 cm. Die Schneedecke ist nachts und morgens meist gefroren, im Hochgebirge krustig, tiefer hart. Bei wärmeren Nächten friert selbst im Mittelgebirge nicht. Tagsüber wird die Schneedecke meist weich, in schattigen Hochlagen bleibt sie trocken und gefroren.
Lawinengefahr meist 2. Stufe.
Die Schneedecke ist mäßig stabil. Problematisch bleiben vor allem steile schattseitige Stellen im Hochgebirge mit aufgewehtem Schnee. Auch an sonnseitigen Hängen wird die Schneedecke schon vormittags instabiler, die Ober-schicht weicht auf und rutscht auf steileren Hängen bei Belastung über etwas härteren Unter-schichten ab, eine Feuchtschneelawine kann spontan auch von allein gehen.
Nachts ist die Schneedecke etwas stabiler.
Trockenes Wetter hält bis Wochenende an. Meist sonnig, nur mittwochs vorübergehend wolkiger, möglich kurzer Schauer in den Julischen Alpen. Heute wärmste Tag, danach Temperatur langsam fallend.
Schnee- und Lawinenlage ändert sich bis Freitag kaum.
Schnee sackt weiter ab, wandelt sich um und taut tiefer ab.
Die Schneedecke stabilisiert sich allmählich, labil bleiben steilere sonnseitige Hänge mittags und nachmittags.
Nächster Schnebericht erscheint Freitag, 21.3.2014 früh.
Allgemeine Lawinengefahr mäßig, d.h. 2. Stufe auf europäischer 5-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO