18.04.2014
Trockenes Wetter hat vorherrscht. Mittwoch war es kalt, Donnerstag erwärmte es sich etwas und die Schneegrenze hob sich auf etwa 1900 m. Im Hochgebirge hat sich die Schneelage kaum verändert, tiefer unten weichte der Schnee tagsüber auf und fror nachts zu.
Erhebliche Schneehöhe reicht auf sonnigen Hängen bis etwa 1500 m, in schattigen Mulden bis etwa 1000 m. Oberhalb etwa 2000 m gibt es in den Julischen Alpen Schnee von etwa 400 cm bis über 500 cm, auf 1500 m von 180 bis unter 300 cm.
Andernorts liegt auf 1500 m Schnee meist nur auf Plateaus und in Mulden.
Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt und durch Abkühlung vereist. Tagsüber wird der Schnee unter Einfluss möglicher Sonne vor allem im Mittelland weich.
Lawinengefahr Stufe 1.
Die Schneedecke ist stabil, die Möglichkeit, eine Lawine auszulösen, ist derzeit gering. Aufgrund trockener Luft weicht der Schnee auch in Mittellandmulden tagsüber nicht auf. Die Oberfläche der Schneedecke ist auch hart und stellenweise vereist, daher Gleitgefahr.
Heute meist klar mit Kumuluswolken, die am Nachmittag in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken zunehmend dichter werden. Nachts leichte Niederschläge möglich, morgen gelegentliche schwache Niederschläge. Schneefallgrenze bei etwa 1900 m. In der Nacht auf Sonntag verstärken sich die Niederschläge vorübergehend und lassen Sonntagmorgen nach. Bis Sonntagmorgen können 10 bis 20 cm Schnee fallen. Sonntag meist bewölkt und oft neblig. Gelegentliche schwache Niederschläge.
Wegen Neuschnee wird die Lawinengefahr bis Sonntagmorgen voraussichtlich auf Stufe 2 steigen. Neuschnee fällt auf harte oder krustige Unterlage, kann daher von steileren Hängen abrutschen.
Nächster Schneebericht wird am Montag, 21.4.2014 morgens herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 1 nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO