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Neuigkeiten / Schneelage 19.3.2018

Schneelage 19.3.2018

19.03.2018
Allgemeiner Gefahrenstand - Montag, 19. 3. 2018

Lawinengefahr 3. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - ERHEBLICH.

Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee

Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, schlecht verhafteter Frischschnee mit Wind



Risikobewertung

Lawinengefahr oberhalb etwa 1500 m über Meer ist derzeit ERHEBLICH, 3. Stufe. Tiefer ist sie aufgrund niedriger Temperaturen und geringer Neuschneemenge GERING, 1. Stufe. Besonders gefährdet sind steile Hänge und Bereiche mit Windschneeablagerungen. Dort kann eine Lawine bereits bei geringer Belastung der Schneedecke ausgelöst werden.



Schneelage

Am Wochenende hat es in den Bergen geschneit. Zunächst lag die Schneefallgrenze zwischen 800 und 1000 m über Meer, dann senkte sie sich langsam bis in die Tieflagen. In den Bergen fielen 10 bis über 30 cm Schnee, am meisten im Hochgebirge des zentralen und östlichen Teils der Julischen Alpen. Oberhalb etwa 1500 m war der Schnee trocken und schlecht mit dem Untergrund verbunden, tiefer zunächst nass, weshalb die Verbindung zwischen alter Schneedecke und Neuschnee besser ist. Wind hat den Neuschnee an exponierten Stellen in Verwehungen getrieben, stellenweise bis zur alten Basis abgeschliffen, die auch hart und vereist sein kann. Die Schneedecke ist derzeit meist weich und pulvrig, vor allem an abgeschliffenen Stellen und in niedrigeren Lagen, wo wenig Schnee fiel, hart.



Erwartete Wetterentwicklung

In den nächsten Tagen herrscht bedecktes und trockenes Wetter, nur heute schneit es stellenweise leicht, aber keine nennenswerte Menge. Nordostwind nimmt heute ab, stärkt sich Mittwoch wieder. Temperatur bleibt die ganze Zeit unter null. Ab Donnerstag etwas Sonne, die 0-Grad-Grenze bleibt unter 1000 m über Meer.



Tendenz der Schneelage

Wegen niedriger Temperaturen und fehlendem Sonnenschein bleibt der Schnee bis Mittwoch trocken und locker, verbindet und umwandelt sich nur langsam. Mittwoch bildet der Wind wieder Verwehungen an West- und Südseiten von Graten und Übergängen. Die Schneedecke ist daher potenziell instabil, Lawinengefahr nimmt nur langsam ab.



Nächste Ausgabe: Mittwoch, 21. 3. 2018



Quelle: ARSO
         
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