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Neuigkeiten / Schneelage 20.11.2014

Schneelage 20.11.2014

20.11.2014
Im Gebirge schneite es tiefer zu Wochenbeginn, als sich die Schneefallgrenze im Oberen Save-Tal und im Bohinj bis zum Talboden absenkte. Sonst lag die Schneefallgrenze meist in 1000 m Höhe oder sogar höher. Etwas Schnee fiel noch dienstags tagsüber.

Die Gefrierhöhe sank von anfänglich 2000 m bis mittags auf rund 1800 m, heute liegt sie in 2000 m Höhe.

In 2500 m Höhe beträgt die Schneehöhe von ca. 100 cm in den Julischen Alpen bis ca. 60 cm anderswo in unseren Bergen. Mit abnehmender Höhe nimmt die Schneedeckenstärke rasch ab, in 1500 m Höhe ca. 40 cm in den Julischen Alpen, anderswo weniger.

Die Schneedecke ist an der Oberfläche meist trocken und weich, unter der oberflächlichen Schicht weichen Schnees liegt eine dünne Kruste oder etwas dichter und dadurch kompakterer Schnee, der das menschliche Gewicht nicht trägt.

Nord- und Nordwestwind hat in der Hochgebirgsregion den Schnee teilweise auch in Windschneeverwehungen geblasen.

Die Lawinengefahr ist meist 1. Stufe, nur im Hochgebirge oberhalb ca. 2300 m 2. Stufe.

Die Schneedecke ist grundsätzlich stabil, auch im Hochgebirge ist noch zu wenig Schnee und keine alte Unterlage vorhanden, die ein Abrutschen des neuen Schnees ermöglichen würde. Nur auf steilen Hängen im Hochgebirge und vor allem in Mulden, wo etwas alter Schnee liegen geblieben ist, kann sich unter hoher Belastung die obere Schneeschicht lösen.



Bis Montag wird sonniges Wetter mit Temperaturanstieg vorherrschen, am ausgeprägtesten am Samstag und Sonntag. Die Gefrierhöhe steigt Freitag auf ca. 2400 m, am Wochenende über unsere höchsten Gipfel. Die Luft bleibt trocken, weshalb sich die Schneedecke sehr langsam absetzt und umwandelt, etwas schneller nur auf sonnigen Hängen. In Mulden bleibt der Schnee fast unverändert.

Die Lawinenlage ändert sich kaum, nur in tieferen Lagen setzt sich der Schnee etwas schneller ab und wandelt um und taut auf sonnigen Hängen auch auf.

Das nächste Bulletin erscheint am Montag, 24.11.2014.



Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe nach europäischer 5-stufiger Skala.



Quelle: ARSO
         
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