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Neuigkeiten / Schneelage 20.12.2017

Schneelage 20.12.2017

20.12.2017
Allgemeine Gefahrenstufe - Mittwoch, 20. 12. 2017

Gefahr ist 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Windschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Risikobewertung

Lawinengefahr derzeit oberhalb ca. 1400 m ü. NN MÄSSIG, 2. Stufe, tiefer gering, 1. Stufe. Gefährdet sind steile Hänge und Windfluchten, wo vor allem Schneebrettlawinen ausgelöst werden können, die bereits bei geringer Zusatzbelastung der Schneedecke ins Rutschen geraten können. Tiefer ist die Schneedecke durch geringere Schneemengen und dazwischen gefallenen Regen in den vergangenen Tagen meist stabil.



Schneelage

Trockenes und kaltes Wetter hält an. Die Schneedecke setzt sich langsam und wandelt sich um. In geschützten Lagen meist weich, in windexponierten Lagen stark verdichtet und hart. Besonders im Mittelland stellenweise dünne Kruste an der Oberfläche. Viele Verwehungen und Windkissen, Grate und Übergänge stellenweise bis auf alten Untergrund abgetragen.



Erwartete Wetterentwicklung

Auch in den kommenden Tagen trockenes und teils sonniges Wetter. Temperaturen heute unter null, morgen strömt in Höhen warmere Luft zu und bis abends liegt die Schnegrenze um 1900 m ü. NN. Es kommt zu einer starken Temperaturumkehr, voraussichtlich reicht die Kaltluftschicht vom Boden bis ca. 700 m ü. NN. Freitag noch wärmer in Höhen, Kaltluftschicht am Boden noch dünner. Schnegrenze zwischen 1200 und 1800 m ü. NN. Warme Luft relativ trocken.



Entwicklungstendenz der Schneelage

Die Schneedecke wandelt sich in den kommenden Tagen langsam um. Bei allmählicher Erwärmung bleibt die Luft recht trocken, sodass der Schnee tagsüber nicht stark durchfeuchtet, aber schneller umgewandelt wird und auf Sonnenseiten dennoch eine dünne Kruste entsteht. Die Schneedecke bleibt auf steilen Hängen und Windfluchten, die es reichlich gibt, potenziell instabil. Lawinengefahr bleibt MÄSSIG, 2. Stufe.



Nächste Ausgabe: Freitag, 22. 12. 2017



Quelle: ARSO
         
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