20.04.2012
Während der Woche war das Wetter in den Bergen wechselhaft. Gelegentliche Niederschläge, ausgeprägter in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1200 und 1500 m. Höher hinauf lagerten sich bis ca. 20 cm Schnee ab, deutlich weniger in den Savinjer Alpen und östlichen Karawanken, wo die Niederschläge viel lokaler und geringer ausfielen. Tiefer unten schmolz der Schnee langsam, höher setzte er sich und wandelte sich.
Die feste Schneedecke reicht bis ca. 1400 m Seehöhe, stellenweise tiefer, aber es ist wenig Schnee. Der Schnee an der Oberfläche ist meist locker und weich. An windexponierten Stellen ist er stellenweise weggeweht. Insgesamt liegen auf 1500 m ü. M. 10 bis ca. 30 cm Schnee, auf 2500 m in den Julianern bis ca. 200 cm. Lawinengefahr im Hochgebirge der Julischen Alpen 2, tiefer und anderswo in unseren Bergen 1. Gefährlich sind vor allem steile Hänge, wo sich noch kleine Spontanlawinen neuen Schnees lösen können.
Auch heute und am Wochenende wechselhaftes Wetter mit gelegentlichen Niederschlägen, teils Schauern. Schneefallgrenze zwischen 1400 und 1700 m. Mehr Niederschlag in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken, anderswo in unseren Bergen deutlich weniger. Meiste Niederschlag erwartet am Sonntag und in der Nacht auf Montag. Im Hochgebirge der Julischen Alpen können bis Montagmorgen 15 bis 30 cm Schnee fallen, weshalb dort die Lawinengefahr leicht zunimmt.
Der Südwestwind bildet neue Windlager.
Neues Bulletin wird am Montag, 23.4.2012, herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO