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Neuigkeiten / Schneelage 2.1.2014

Schneelage 2.1.2014

2.01.2014
Im Gebirge war es wechselnd bewölkt, aber meist trockenes Wetter. Der Südwestwind hat Schnee in Windwaben transportiert. Neue Windkissen und Reifsäcke sind entstanden. Die Schneehöhenlage lag meist um 1000 m ü. M., gestern waren es um 0 Grad fast bis 2000 m. Die Schneedecke hat sich etwas gesetzt und der Schnee hat sich langsam umgewandelt. Meist kleinere Lawinen sind von steilen Hängen abgegangen.

Schneehöhe insgesamt im Hochgebirge der Julischen Alpen von 100 bis ca. 240 cm, in höheren Lagen der Karawanken und der Kamnik-Savinja-Alpen lokal ca. 1 m Schnee. In 1500 m von 50 bis ca. 100 cm. Erhebliche Schneedecke beginnt in ca. 1000 m ü. M.

Schnee meist krustig, leichter erst oberhalb ca. 1900 m ü. M. Die Kruste hält kein menschliches Gewicht, meist aber einen Skifahrer. Die Bindung zwischen altem und neuem Schnee ist noch relativ schwach. Viel windgewehtem Schnee.

Lawinengefahr vor allem im Hochgebirge 3. Stufe, sonst 2. Stufe. (nach europäischer Fünf-Stufen-Skala).

Erwartet werden spontane Abgänge einzelner kleinerer Lawinen vor allem von steileren Hängen. Eine Lawine kann bereits bei geringer zusätzlicher Belastung der Schneedecke ausgelöst werden, besonders gefährdet sind Bereiche mit windgewehtem Schnee sowie steile und mittelsteile Hänge in allen Ausrichtungen.

Donnerstag und Freitag bewölkt und neblig, auf dem Pohorje sowie in den östlichen Karawanken heute teilweise klar, abends und morgen vormittags gelegentlich mehr Bewölkung. Besonders in den westlichen Juliern und in den Hügeln der nördlichen Primorska und Notranjska gelegentlich leichte Niederschläge, Schneefallgrenze heute zunächst zwischen 500 und 700 m, sie steigt langsam und ist morgen meist über 1000 m.

Samstag und Sonntag bewölkt und neblig, von Westen setzen am Samstagvormittag Niederschläge ein, die meist nicht bis zum Pohorje reichen. Schneefallgrenze steigt auf ca. 1800 m. Mehr Niederschlag im westlichen Teil unserer Berge. Dort können 20 bis 40 cm Neuschnee fallen, anderswo 10 bis höchstens 30 cm. Südwestwind transportiert Schnee und bildet neue Windwaben vor allem an Ost- und Nordseiten von Graten und Übergängen.

Unter der Schneefallgrenze wird der Schnee durch Regen und Tauwetter durchweicht und weich, weshalb die Möglichkeit spontaner Lawinen zunimmt, höher ist der Schnee zunächst nass und die Bindung zwischen neuem und altem Schnee wird voraussichtlich relativ gut sein. Vor allem auf steilen Hängen kriecht der neue Schnee.



Das nächste Bulletin zum Schneeverhältnis wird am Montag, 6.1.2014, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr 3. Stufe nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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