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Neuigkeiten / Schneelage 2.1.2023

Schneelage 2.1.2023

3.01.2023
Beschreibung der Lage und Prognose (Montag, 2.1.2023)

Allgemeine Gefahrenstufe - Montag, 2.1.2023
Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MODERAT.
Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Risikobewertung
Die Lawinengefahr liegt derzeit oberhalb etwa 1800 m MODERAT, Stufe 2, tiefer meist GERING, Stufe 1. Erhöhte Vorsicht ist in der Hochgebirgsregion erforderlich, insbesondere auf Nordost- und Osthängen, wo Windschnee liegt, eine Plattenlawine kann bei starker Belastung ausgelöst werden. Besonders auf Nordhängen können auch schwache Schichten im Schnee liegend vorhanden sein, durch warmes Wetter kann ein Schicht nachgeben.

Schneelage
Der zuletzt gefallene Schnee hat sich durch positive Temperaturen und hohe Feuchtigkeit abgesetzt und teilweise umgewandelt. An windexponierten Stellen ist er bis zur alten Basis weggeweht, die stellenweise krustig, stellenweise auch hart ist. Grate sind weggeweht und im Hochgebirge stellenweise vereist. Ansonsten ist der Schnee relativ weich. Im Mittelgebirge ist er feucht, die Schneedecke setzt sich weiter ab und taut auch, es gibt relativ wenig Schnee.

Erwartete Wetterentwicklung
In der Nacht hebt sich die Obergrenze der Bewölkung langsam, morgen in den Bergen bewölkt und neblig, stellenweise gelegentlich leichter Niederschlag. Der Wind nimmt ab, es weht meist schwacher Westwind. Es wird etwas kühler, die Nullgradisotherme liegt bei etwa 2200 m Seehöhe. Mittwoch hellt es sich im Hochgebirge wieder auf, auch auf dem Pohorje und in den östlichen Karawanken gibt es nachmittags schon etwas Sonne. Es weht schwacher bis mäßiger West- bis Südwestwind und die Schneegrenze steigt wieder über 2500 m Seehöhe. Donnerstag im Hochgebirge teilweise klar mit gelegentlich zunehmender Bewölkung, die Basis dieser Bewölkung liegt hoch über den Gipfeln. Wegen des Südwestwinds bewölkt und neblig vor allem im Mittelgebirge der westlichen und südlichen Julischen Alpen sowie in den Hügeln der nördlichen Primorska und Notranjska. Dort nieselt es stellenweise. Mäßiger Südwestwind weht. Etwas wärmer als am Mittwoch.

Tendenz der Schneelage
Die Schneedecke setzt sich langsam ab und wandelt sich um, tiefer taut sie auch. Die leichte Abkühlung Mitte der Woche verhärtet die Schneedecke im Hochgebirge etwas, bei erneuter Erwärmung am Donnerstag wird sie höher wieder weicher. Gefährlich vor allem unter Wänden und auf steilen Hängen, auch einige Lawinenhäupter können einstürzen. Die Lawinengefahr bleibt oberhalb etwa 1900 m Seehöhe MODERAT, Stufe 2, tiefer aufgrund geringer Schneemenge GERING, Stufe 1.

Nächste Ausgabe: Donnerstag, 5.1.2023

Quelle: ARSO
         
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