21.02.2020
Die Gefahr ist Stufe 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - KLEIN.
Hauptproblem: Windschnee, günstige Verhältnisse
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Risikobewertung
Die Lawinengefahr ist meist KLEIN, Stufe 1. Ausnahmeweise können unter hoher Belastung kleine Plattenlawinen ausgelöst werden. Viele Hänge sind vereist, daher erhöhtes ABRUTSCHGEFAHR.
Schneeverhältnisse
Trockenes und kaltes Wetter hat die Lawinenlage nicht wesentlich beeinflusst. Schnee bleibt meist hart und stellenweise vereist, auf einigen Flächen liegen darauf wenige Zentimeter Prüfschnee. Hier und da kleine Platten.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute meist klar. Es weht kräftiger Nordwind, der abends nachlässt. Schneehöhe bei ca. 2400 m, aber tiefer auch Schicht kälterer Luft. Morgen meist klar mit etwas Cirruswolken. Schwacher Südwestwind. Tagsüber strömt wärmere Luft zu. Sonntag teilweise klar mit zunehmender Cirruswolkenmenge, die gelegentlich ziemlich dicht sein kann. Schwacher bis mäßiger West- bis Südwestwind. In den Mittelgehölzen der westlichen und südlichen Julischen Alpen sowie im Vorland bildet sich beginnende Bewölkung. Montag meist bewölkt.
Tendenz Schneeverhältnisse
Die Lawinenlage ändert sich nicht wesentlich. Samstag und Sonntag bewirkt sonniges Wetter und warme Luftmasse, dass Schnee tagsüber an sonnigen Hängen aufweicht, nachts wieder zufriert. Lawinengefahr KLEIN. Noch immer hohes ABRUTSCHGEFAHR. Ausnahmeweise kleine Plattenlawinen unter hoher Belastung möglich.
Nächste Ausgabe: Montag, 24. 2. 2020
Quelle: ARSO