21.03.2012
Am Montag und in der Nacht auf Dienstag gab es in den Bergen geringe Niederschläge, meist trocken auf dem Pohorje und teilweise in den östlichen Karawanken. Im Hochgebirge fiel bis zu gut 5 cm Schnee, der die Lawinenlage nicht beeinflusste. In tieferen Lagen schmolz der Schnee.
Die Lawinenlage hat sich kaum verändert. Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen trägt, oder ist auch in der Tiefe verdichtet. Nicht nur an windgepressten Stellen, sondern auch anderswo ist die Oberfläche vereist. Tagsüber wird die Schneedecke in der Sonne matschig, nachts gefriert sie.
Erhebliche Schneedecke reicht in Nordhängen meist bis in Höhen um 1100 m, auf Südhängen ist es kahl auch über 1600 m. In 1500 m Höhe ist verdichtete Schneedecke vor allem auf Plateaus und Nordhängen. In den Julischen Alpen bis ca. 40 cm Schnee, anderswo bis ca. 30 cm. Über 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 80 cm Schnee. Lawinengefahr Grad 1. Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt, vor allem an Orten mit aufgetürmtem Schnee gibt es in der Tiefe noch nicht ausreichend verbundene Schichten, auf denen Schnee sich nur lösen kann, wenn die Schneedecke durch Sonne und hohe Temperatur weich oder wassergesättigt wird. Vor allem an windgepressten Stellen und in schattigen Lagen besteht auch Gleitrissgefahr.
Sonniges Wetter hält an. Schneefallgrenze um 2500 m Höhe. Tagsüber wird Schnee matschig, nachts gefriert er.
Auch in Nordhängen wandelt sich die Schneedecke schneller um.
Neuer Bericht wird am Freitag, 23.3.2012 herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr Grad 1 nach europäischer Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO