Lawinenlage
Samstag, 21. 2. 2026
Gefahrenstufe Samstag, 21. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 4 – groß
Südl. Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östl. Julische Alpen, Westl. Julische Alpen, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Neuer und windgepresster Schnee im Hochgebirge, schwache Schichten in alter Schneedecke.
Donnerstag und Freitag hat es in den Bergen geschneit. Die Schneefallgrenze sank am Freitag, Schneefall war stärker im Osten unserer Alpen. Spontane Lawinen werden im Hochgebirge noch auftreten. Im aktuellen Zustand raten wir vom Besuch des Hochgebirges ab!
Mäßiger bis starker Wind aus nördlichen Richtungen hat größere Schneeverwehungen auf Leeseiten aufgebaut. Gefährdeter sind Bereiche mit windgepresstem Schnee, wo wir auch größere Plattenlawinen auslösen können. Neuer Schnee belastet die alte Schneedecke zusätzlich. Dadurch kann die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschritten werden und tiefe, große Lawinen ausgelöst werden. Solcher schwacher Schichten gibt es viele besonders auf Hängen oberhalb des Waldes, sind aber nicht ausgeschlossen auch anderswo.
In Teilen des Mittelgebirges, wo es geregnet hat, hat der Regen die Schneedecke durchweicht. Darauf fiel bei Abkühlung etwas Neuschnee.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tief persistente harte schwache Schicht
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten bereits etwas verbundenen Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. In der alten Schneedecke tief unter der Oberfläche gibt es mehrere schwache Schichten mit Reifkorn und abgerundeten Körnern.
Auf diesen Untergrund fielen in diesem Schneefall im Hochgebirge 50-80 cm Neuschnee. Die Schneefallgrenze bewegte sich donnerstags meist zwischen 1200 m und 1500 m, freitags sank sie.
Wetter
Mäßig bis meist bewölkt, Wolkenbasis über Gipfeln. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Temperatur auf 1500 m ca. 0 °C, auf 2500 m ca. -6 °C.
Aussichten
Schneeverhältnisse bleiben anspruchsvoll - bei Erwärmung steigt im Mittelgebirge die Gefahr nasser Schnee-Lawinen.
Gefahrenstufe Samstag, 21. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 4 – groß
Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten
Neuer und windgepresster Schnee im Hochgebirge, schwache Schichten in alter Schneedecke.
Donnerstag und Freitag hat es in den Bergen geschneit. Die Schneefallgrenze sank am Freitag, Schneefall war stärker im Osten unserer Alpen. Spontane Lawinen werden im Hochgebirge noch auftreten. Im aktuellen Zustand raten wir vom Besuch des Hochgebirges ab!
Mäßiger bis starker Wind aus nördlichen Richtungen hat größere Schneeverwehungen auf Leeseiten aufgebaut. Gefährdeter sind Bereiche mit windgepresstem Schnee, wo wir auch größere Plattenlawinen auslösen können. Neuer Schnee belastet die alte Schneedecke zusätzlich. Dadurch kann die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschritten werden und tiefe, große Lawinen ausgelöst werden. Solcher schwacher Schichten gibt es viele besonders auf Hängen oberhalb des Waldes, sind aber nicht ausgeschlossen auch anderswo.
In Teilen des Mittelgebirges, wo es geregnet hat, hat der Regen die Schneedecke durchweicht. Darauf fiel bei Abkühlung etwas Neuschnee.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tief persistente harte schwache Schicht
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten bereits etwas verbundenen Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. In der alten Schneedecke tief unter der Oberfläche gibt es mehrere schwache Schichten mit Reifkorn und abgerundeten Körnern.
Auf diesen Untergrund fielen in diesem Schneefall im Hochgebirge 60-80 cm Neuschnee. Die Schneefallgrenze bewegte sich donnerstags meist zwischen 1200 m und 1500 m, freitags sank sie.
Wetter
Mäßig bis meist bewölkt, Wolkenbasis über Gipfeln. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Temperatur auf 1500 m ca. 0 °C, auf 2500 m ca. -6 °C.
Aussichten
Schneeverhältnisse bleiben anspruchsvoll - bei Erwärmung steigt im Mittelgebirge die Gefahr nasser Schnee-Lawinen.
Gefahrenstufe Samstag, 21. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliches Vorland der Julischen Alpen, Östliches Vorland der Julischen Alpen, Javorniki und Snežnik
Neuer Schnee auf höchsten Gipfeln
Donnerstag und Freitag gab es Niederschläge, außerhalb der höchsten Gipfel als Regen, der die Schneedecke durchweichte. Da die Schneefallgrenze hoch liegt, werden nur die höchsten Gipfel weiß.
Schneedecke
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten bereits etwas verbundenen Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. Am Übergang Schneedecke zu Boden ist Reifkorn entstanden.
Wetter
Mäßig bis meist bewölkt, Wolkenbasis über Gipfeln. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Temperatur auf 1500 m ca. 0 °C.
Aussichten
Bei Erwärmung möglich auf steilen grasbewachsenen Hängen meist kleinere Lawinen von nassem Schnee.
Gefahrenstufe Samstag, 21. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Steirische Hügel und Rücken, Posavsko Hügel und Dolenjska
Neuer Schnee
Donnerstag begannen Niederschläge, außerhalb höchster Gipfel als Regen. Freitag Nacht intensivierten sich die Niederschläge, Schneefallgrenze sank schnell, Schneefall bis in die Tieflagen.
Schneedecke
Wenig alte Schneeunterlagen, Schnee nur auf höchsten Gipfeln. In diesem Schneefall 30-50 cm Neuschnee, im östl. Pohorje und Kobanska noch etwas mehr.
Wetter
Mäßig bis meist bewölkt, Wolkenbasis über Gipfeln. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Temperatur auf 1500 m ca. 0 °C.
Aussichten
Bei Erwärmung möglich auf steilen grasbewachsenen Hängen meist kleinere Lawinen von nassem Schnee.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO