Schneelawinenlage
Dienstag, 21. 4. 2026
Gefahrenstufe Dienstag, 21. 4. 2026 um
Gefahrenstufe 1 – gering
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Bei Abkühlung nimmt die Lawinengefahr ab
Die alte Schneedecke ist meist gut umgewandelt, verbunden und stabil. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat abgenommen. Ausnahmen sind einzelne Hochlagen oberhalb ca. 2000 m, wo in den letzten Tagen etwas Neuschnee gefallen ist. Dieser kann sich tagsüber besonders an sonnigen Hängen leicht anfeuchten und weniger stabil werden. Kleiner Nassschneeabbruch möglich.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.10: Frühjahrslage
Bei Aufklarung friert die Schneedecke nachts besser an. Tagsüber benetzt sich der Schnee im Mittelgebirge und an sonnigeren Hochlagen etwas. Nullgradisotherme bei ca. 1800 m ü. NN.
Sonntag und Montag fiel oberhalb ca. 2000 m 5 bis 10 cm Neuschnee. Die Niederschläge bei Schauern waren ungleichmäßig.
Sonnige Hänge sind auch im Hochgebirge bereits stark schneefrei.
In der alten Schneedecke sind die Schneeschichten meist gut verbunden. Mehr oder weniger tief unter der Oberfläche treten einzelne schwache Lagen mit Reifkörnchen und kantigen Körnern auf, häufiger an schattigen Hängen oberhalb 1800 m.
Wetter
Dienstagmorgen zunächst meist klar. Tagsüber variable Bewölkung, Gipfel zeitweise neblig. Kurze Schauer, oberhalb ca. 1500 m auch Schneeschauer. Schwacher bis mäßiger Nordwind. Temperatur bei 1500 m ca. 2 °C, bei 2500 m ca. -6 °C.
Aussicht
Mittwoch zunächst klar, tagsüber etwas variable Cirruswolken. Noch etwas kälter. Temperatur bei 1500 m ca. 0 °C, bei 2500 m ca. -8 °C. Meist mäßiger Nordwind.
Die Schneedecke bleibt recht hart und vereist. Lawinengefahr nimmt noch etwas ab, Gleitgefahr steigt.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO