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Neuigkeiten / Schneelage 22.12.2014

Schneelage 22.12.2014

22.12.2014
Am Wochenende war es trocken und recht sonnig. Samstag war es noch warm, die Schneegrenze lag bei ca. 2500 m ü. NN, dann kühlte es bis Sonntagmorgen etwas ab und die 0-°-Grenze lag bei ca. 2000 m über dem Meeresspiegel. Gleichzeitig frischte der Wind etwas auf. Bis heute Morgen ist die 0-°-Grenze auf 2600 m gestiegen. Die Schneedecke hat sich an Südlagen und in tieferen Höhen tagsüber aufgeweicht und nachts vereist, in schattigen Lagen hat sich durch trockene Luft der Schneezustand kaum geändert.

Der Schnee hat sich etwas gesetzt.

In 2500 m Höhe gibt es in den Julischen Alpen bis ca. 110 cm Schnee, in 1500 m 10 bis 15 cm. Anderweitig weniger Schnee, in 1500 m meist schneefrei, vielerorts sogar höher.

Der Zustand der Schneedecke ist recht unterschiedlich. Kruste herrscht vor, die stellenweise im Hochgebirge menschliches Gewicht trägt, die Oberfläche ist stellenweise vereist. Etwas windverfrachteter Schnee, in Rinnen ist der Schnee schlecht umgewandelt und vor allem im Hochgebirge trocken. Windexponierte Lagen sind stark ausgefegt.

Lawinengefahr meist 1. Stufe.

Die Schneedecke ist meist stabil und verdichtet. Eine kleine Lawine kann nur auf steileren schattigen Hängen im Hochgebirge, vor allem an Stellen mit windverfrachtetem Schnee und bei hoher Belastung, ausgelöst werden.



Es bleibt trocken und recht sonnig. Noch wärmere Luft strömt zu, die Schneegrenze steigt heute über unsere höchsten Gipfel. Die Schneedecke weicht an Südlagen und in tieferen Höhen tagsüber auf, friert nachts zu. Sie bleibt krustig, gegen Mittag und frühen Nachmittag weich an Südlagen.

Nächster Bericht Mittwoch, 24.12.2014.



Allgemeine Lawinengefahr 1. Stufe auf der europäischen 5-stufigen Skala.



Quelle: ARSO
         
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