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Neuigkeiten / Schneelage 22.3.2019

Schneelage 22.3.2019

22.03.2019
Die Lawinengefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee, Neuschnee

Gefahrenmuster: Frühjahrssituation

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Gefahrenbewertung

Die Lawinengefahr oberhalb ca. 1700 m ist MÄSSIG, Stufe 2. Tiefer gelegen ist sie morgens und teilweise vormittags GERING, Stufe 1, dann steigt sie auf sonnenexponierten Hängen durch die tagtägliche Erwärmung auf MÄSSIG, Stufe 2. Die Sonne destabilisiert auch oberhalb 1700 m leicht den Schnee. Besonders gefährdet sind steile Hänge im Hochgebirge, insbesondere an Stellen mit Windschnee, wo bei stärkerer Belastung des Schneemantels kleinere Lawinen ausgelöst werden können. Ähnlich mittags und nachmittags im Mittelgebirge an sonnigen Lagen.



Schneelage

Der Schnee, der zu Beginn der Woche gefallen ist, hat sich auf sonnenexponierten Hängen im Mittelgebirge bereits stark gesetzt und an der Oberfläche ist eine Kruste entstanden. In schattigen Lagen und höher in den Bergen, wo es auch tagsüber kalt genug war, ist der Schnee noch meist weich, wird aber durch die Erwärmung an sonnigen Stellen auch krustig. Vor allem an Süd- und Westseiten von Graten und Sätteln gibt es viel Windschnee, windexponierte Lagen sind stellenweise bis zur alten, harten und teilweise vereisten Unterlage abgetragen.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute und morgen meist klar. Schwacher Nordostwind. Warm, Nullgradisotherme auf Höhe der höchsten Gipfel oder sogar etwas höher. Am Sonntag gelegentlich etwas vor allem kumuliforme Bewölkung, schwacher Wind aus Südost. Noch relativ warm. Am Montag vormittags Bewölkung und von Norden her Niederschläge. Es kühlt schnell ab und die Schneefallgrenze sinkt.



Tendenz der Schneelage

Die oberste Schicht des neueren Schnees wird bis einschließlich Sonntag schnell sacken und umbilden sowie tiefer talwärts schmelzen. Durch nächtliches Einfrieren verstärkt sich die Kruste im Hochgebirge und in Kaltluftseen. Der Schneemantel stabilisiert sich langsam.



Nächste Ausgabe: Montag, 25. 3. 2019



Quelle: ARSO
         
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