Lawinenlage
Mittwoch, 22. 4. 2026
Gefahrenstufe Mittwoch, 22. 4. 2026 um
Gefahrenstufe 1 – gering
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Mittlere Karawanken
Bei Abkühlung wird die Lawinengefahr sehr gering sein
Die alte Schneedecke ist meist gut umgewandelt, verbunden und stabil. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat abgenommen. Gelegentlich Gleitschneelawine möglich.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Bei Aufklarung friert die Schneedecke in der Nacht deutlicher ein. Tagsüber verdichtet sich der Schnee im Mittelgebirge und auf sonnigen Hängen im Hochgebirge etwas. Nullgradgrenze um 1600 m ü. NN.
In den letzten Tagen oberhalb ca. 2000 m 5 bis 10 cm Neuschnee. Niederschläge bei Schauern ungleichmäßig.
Sonnige Hänge sind auch im Hochgebirge bereits ziemlich frei von Schnee.
In der alten Schneedecke sind die Schichten meist gut verbunden. Einzelne schwache Schichten mit Facetten und abgerundeten Körnern treten mehr oder weniger tief unter der Oberfläche auf, häufiger auf schattigen Hängen oberhalb 1800 m.
Wetter
Mittwoch anfangs meist klar, tagsüber etwas wechselnde Bewölkung. Mäßiger Nord- bis Nordostwind. Relativ kalt. Temperatur auf 1500 m ca. 0, auf 2500 m ca. -8 °C.
Aussichten
Donnerstag meist klar. Schwacher bis mäßiger Nordwind, im Hochgebirge ausgeprägter. Tagsüber deutlich wärmer. Mittags Temperatur auf 1500 m ca. 8, auf 2500 m ca. 0 °C. Sehr trockene Luft.
Schneedecke morgens hart und vereist. Tagsüber verdichtet sich wieder etwas. Besonders im Hochgebirge, wo noch etwas unbearbeiteter Schnee liegt, mögliche Windschneelawine.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO