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Neuigkeiten / Schneelage 23.11.2017

Schneelage 23.11.2017

23.11.2017
Allgemeine Gefahrenstufe - Donnerstag, 23.11.2017

Die Gefahr ist Stufe 1 auf der europäischen 5-stufigen Skala - GERING.

Hauptproblem: günstige Bedingungen, Neuschnee



Risikobewertung

Lawinengefahr ist GERING, Stufe 1. Die Schneedecke ist meist stabil. Nur stellenweise auf steilen Hängen bei hoher zusätzlicher Belastung kann man eine Reifsnowlawine auslösen. Spontane Lawinen werden nicht erwartet.



Schneelage

Durch die Tauwetter, als die Schneehöhe über die höchsten Gipfel stieg, wurde die Schneedecke zunächst etwas labil, gleichzeitig setzte sie sich aber schneller ab und wandelte sich. Sie hat sich nun auch im Hochgebirge stabilisiert. Schnee ist meist krustig, die Kruste trägt kein menschliches Gewicht. Besonders an den südlichen und westlichen Seiten von Graten und Sätteln ist viel windgewehtem Schnee, windexponierte Stellen sind ausgefegt, stellenweise bis zum Boden.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute teilweise klar in den östlichen Karawanken, auf dem Pohorje und im östlichen Teil der Kamnischen und Savinjeralpen, sonst meist bewölkt und stellenweise neblig. Vor allem zwischen oberem Posočje und Snežnik gelegentlich leichter Regen. West- bis Südwestwind, abends vorübergehend nordöstlich drehend. Freitag ähnlich, nur leichter Regen im Westen weniger wahrscheinlich. Wieder Südwestwind. Samstag verstärken sich die Niederschläge im Westen und breiten sich langsam auf die Mitte aus, in der Nacht auf Sonntag auch auf Ostslovenien. Schneegrenze anfangs in Seehöhe zwischen 1300 und ca. 1800 m und senkt sich in der Nacht auf Sonntag. Sonntagmorgen bei ca. 600 m ü. NN. Niederschläge hören am Vormittag schnell auf und es klärt sich nachmittags. Starker Nordwind setzt ein.



Tendenz der Schneelage

Schnee ist überall verkrustet. Bis Samstag setzt er sich noch etwas mehr, in niedrigeren Lagen taut er auch ab, besonders bei Samstagsregen. Bis Sonntagmorgen fallen im Westen 10 bis ca. 40 cm Schnee, je nach Höhe, anderswo weniger. Oberhalb der Schneegrenze macht schon der Südwestwind Aufwehen, dann auch Nordwind. Da im Hochgebirge auf krustige Unterlage geschneit wird, bleibt im Schnee eine schwache Schicht, auf der Neuschnee abrutschen kann. Tiefer, wo zuerst geregnet wird, ist die Bindung zwischen altem und neuem Schnee relativ gut. Vor allem oberhalb ca. 1600 m steigt die Lawinengefahr bis Sonntagmorgen.



Nächste Ausgabe: Montag, 27.11.2017



Quelle: ARSO
         
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