23.01.2019
Die Lawinengefahr liegt auf der europäischen Fünfstufen-Skala bei Stufe 2 - MÄSSIG.
Hauptproblem: Windschnee
Gefahrenmuster: Schneefall nach längerer Frostperiode
Gefahrenmuster: Kaltes Wetter, frischer Schnee nicht verfestigt durch Wind
Gefahrenbewertung
Die Lawinengefahr ist oberhalb etwa 1500 m Seehöhe MÄSSIG, Stufe 2, darunter GERING, Stufe 1. Vor allem an Stellen mit Windschnee können Sie auf ausreichend steilen Hängen bei stärkerer Belastung des Schnee Deckmantels eine Lawine auslösen. An vereisten Graten besteht stellenweise Rutschgefahr.
Schneelage
Die Schneedecke ist weich und pulvrig, in Verwehungen stellenweise etwas dichter. Windexponierte Stellen sind stark vereist, in geschützten Lagen gibt es stellenweise Krusten. Der neue Schnee hat sich noch etwas gesetzt, hat sich bei niedrigen Temperaturen jedoch kaum umgewandelt. Leichter Schneefall in der vergangenen Nacht hat lokal noch einige Zentimeter Pulverschnee gebracht. In der Schneedecke gibt es eine schwache Schicht, entlang derer sich bei Belastung eine Lawine aus verfestigtem, trockenem Schnee lösen kann.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute bewölkt und neblig, stellenweise leichter Schneefall, wahrscheinlicher in der westlichen Hälfte unserer Berge. Es weht schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Südost, nachmittags im Hochgebirge auch Südwestwind. Morgen tagsüber teilweise Aufklarung, jedoch bleibt etwas Schichtwolken hoch über den Gipfeln. Mäßiger Nordostwind. Am Freitag setzt sich das trockene, kalte Wetter fort. Tief bewölkt, vor allem im östlichen Teil unserer Berge gelegentlich etwas Bewölkung. Mäßiger bis starker Nord- bis Nordostwind.
Entwicklungstendenz der Schneelage
Der Schnee bleibt weich, der Wind bildet neue Verwehungen. Aufgrund niedriger Temperaturen wandelt er sich nur langsam um und verfestigt. Die Lawinengefahr in den Bergen bleibt meist MÄSSIG, Stufe 2.
Nächste Ausgabe: Samstag, 26.1.2019
Quelle: ARSO