2.03.2012
In den letzten Tagen war es sonnig und in den Bergen sehr warm für diese Jahreszeit. Die Luft war trocken. Die Schneedecke hat sich daher tagsüber aufgeweicht, in den Mulden etwas schneller umgewandelt, nachts gefroren, in niedrigeren Lagen aber unbereift geblieben. Die Kruste an der Oberfläche hat sich verstärkt. Der Schnee hat sich auch etwas abgesetzt.
Die Schneedecke ist meist mit Kruste bedeckt, die jedoch meist das Gewicht eines Menschen nicht trägt. Nur stellenweise in Mulden ist der Schnee noch weich.
Es gibt viel angewehten Schnee.
Erhebliche Schneedecke reicht in Mulden meist bis etwa 800 m Seehöhe, auf Nordhängen ist es an vielen Stellen weit höher schon kahl. In 1500 m Seehöhe gibt es in den Julischen Alpen bis ca. 80 cm Schnee, anderswo bis ca. 50 cm.
Über 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 120 cm Schnee. Die Lawinengefahr ist meist 1. Stufe. Gefährlich sind nur ausreichend steile Hänge, besonders Stellen mit angewehtem Schnee, die sich bei stärkerer Zusatzbelastung vor allem mittags und nachmittags lösen können.
Vor allem an angewehten Stellen besteht besonders morgens und vormittags Rutschgefahr.
Bis zum Wochenende bleibt es meist trocken. Es wird langsam kälter, die Schneehöhengrenze sinkt bis Sonntagmorgen auf ca. 1600 m, bis Montagmorgen auf ca. 1200 m.
Die Schneedecke wird dadurch stabiler und länger vereist bleiben. Durch mehr Bewölkung beeinflusst die Sonne die Schneuumwandlung weniger. Sonniger nur in den westlichen Julischen Alpen am Samstag.
Neuer Bericht wird am Montag, 5.3.2012 herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr ist 1. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO