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Neuigkeiten / Schneelage 23.3.2012

Schneelage 23.3.2012

23.03.2012
Mittwoch und Donnerstag war das Wetter in den Bergen sonnig. Die Schneegrenze lag in etwa 2500 m über dem Meeresspiegel. Die Schneedecke verdichtete sich tagsüber und fror nachts.

Die Lawinenlage hat sich kaum verändert. Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen trägt, oder sie ist durchgehend verdichtet. Tagsüber wird sie weicher, besonders in niedrigeren Lagen ist der Schnee tagsüber weich und matschig.

Erhebliche Schneedecke reicht in schattigen Hängen meist bis etwa 1100 m ü. M., auf sonnigen Hängen ist es kahl auch oberhalb 1600 m. In 1500 m ü. M. ist verdichtete Schneedecke vor allem auf Plateaus und schattigen Hängen. In den Julischen Alpen bis ca. 40 cm Schnee, anderswo bis ca. 30 cm. Oberhalb 2000 m in den Julischen Alpen bis ca. 80 cm Schnee. Lawinengefahr Grad 1. Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt, vor allem an windgepressten Stellen gibt es in der Tiefe noch nicht ausreichend verbundene Schichten, auf denen Schnee sich nur lösen kann, wenn die Schneedecke durch Sonne und hohe Temperatur weich wird oder durchfeuchtet. Vor allem an windoffenen Stellen und in schattigen Lagen besteht auch Gleitrutschgefahr.

Heute noch meist klar. Für das Wochenende wechselnd bewölkt und samstags nachmittags, abends und bis sonntags vormittags kurze lokale Schauer, oberhalb ca. 1700 m Schneeschauer. Die Schneegrenze sinkt etwas und liegt unter 2500 m. Wegen mehr Bewölkung beeinflusst die Sonne die Schneedecke weniger, sie wird tagsüber weniger weich als sonst. Die Lawinenlage ändert sich kaum.

Neuer Bericht wird am Montag, 26.3.2012 herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr Grad 1 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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