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Neuigkeiten / Schneelage 23.4.2012

Schneelage 23.4.2012

23.04.2012
Seit Freitag war das Wetter in den Bergen wechselhaft bis meist bewölkt und oft neblig. Gelegentlich gab es Niederschläge, häufiger und reichlicher in den Julischen Alpen und den westlichen Karawanken. Die Schneefallgrenze lag meist zwischen 1400 und 1700 m, nur am Sonntagnachmittag sank sie unter 1000 m. Es fielen 10 bis fast 40 cm Schnee, der auf weichem Untergrund der Vortage lag. Im Hochgebirge war der Schnee trocken, sodass sich mit dem älteren Schnee eine einheitliche und damit dickere Schicht relativ lockerer oder zumindest weicherer Schnee bildete. Schon während des Schneefalls lösten sich von steilen Hängen Lawinen neuen, unverbundenen Schnees. Der Südwestwind bildete Verwehungen.

Besonders im Hochgebirge ist jetzt mehr Schnee als im Winter, an vielen Stellen wurden die diesjährigen Maximalhöhen der Schneedecke erreicht, die meist weich und locker ist. Die feste Schneedecke reicht bis etwa 1100 m Seehöhe, aber unter 1500 m ist wenig Schnee. An windexponierten Stellen ist der Schnee stellenweise weggeweht. Insgesamt bei 1500 m Seehöhe ca. 30 cm Schnee, bei 2500 m in den Julischen Alpen bis ca. 220 cm. Die Lawinengefahr beträgt vor allem im Hochgebirge der Julischen Alpen 3., tiefer und anderswo in unseren Bergen 1. bis 2. Stufe, je nach Seehöhe. Besonders gefährdet sind steile Hänge und Stellen mit verhangenem Schnee, wo schon bei geringer Zusatzbelastung eine Lawine ausgelöst werden kann. Zunächst lösen sich auch kleinere und mittelgroße spontane Lawinen.

Heute wird es in den Bergen neblig mit gelegentlichen, kurzen Niederschlägen, aber wenig. Schneefall um 1400 m Seehöhe. Auch morgen meist bewölkt mit gelegentlichen Niederschlägen, mehr in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken. Schneefallgrenze zwischen 1100 und 1300 m Seehöhe. Bis Mittwochmorgen können in den Julischen Alpen bis ca. 40 cm Schnee fallen, anderswo in unseren Bergen 10 bis 20 cm. Schneehöhenlage um 1800 m Seehöhe. Höher wird der Schnee trocken sein, sodass die Schneedecke noch instabiler wird. Tiefer wird der Schnee nass und setzt sich etwas stärker.

Neuer Bericht wird am Mittwoch, 25.4.2012, herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr 3. Stufe auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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