Lawinenlage
Donnerstag, 23. 4. 2026
Gefahrenstufe Donnerstag, 23. 4. 2026 Uhr
Gefahrenstufe 1 – gering
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Bei Abkühlung ist die Lawinengefahr gering
Die alte Schneedecke ist größtenteils gut umgewandelt, verbunden und stabil. Die Gefahr von Nassschneelawinen hat abgenommen. Nur punktuelle Schneelawinen möglich.
In den letzten Tagen ist vor allem im Hochgebirge eine geringe Menge Neuschnee gefallen. Es sind kleinere Schneelager entstanden, die potenziell instabil sein können.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.10: Frühjahrslage
Bei Aufklarung friert die Schneedecke in der Nacht deutlicher ein. Tagsüber wird der Schnee wieder nass. Die 0-°C-Isotherme steigt tagsüber auf ca. 2400 m ü. NN.
In den letzten Tagen sind oberhalb ca. 2000 m 5 bis 10 cm Neuschnee gefallen. Die Niederschläge waren bei Schauern ungleichmäßig.
Die Grate sind auch im Hochgebirge bereits ziemlich frei.
In der alten Schneedecke sind die Schichten größtenteils gut verbunden. Mehr oder weniger tief unter der Oberfläche treten einzelne schwache Schichten aus Fasette und abgerundeten Körnern auf, häufiger auf Schattseiten oberhalb 1800 m.
Wetter
Donnerstags zunächst meist klar, tagsüber kommen von Norden einige Wolkenfelder. Es weht schwacher bis mäßiger Nordwind, der am Abend vorübergehend etwas auffrischt. Deutlich wärmer. Mittags 1500 m ca. 7, 2500 m ca. -2 °C.
Aussichten
Wochenendende meist klar und täglich wärmer.
Die Schneedecke ist morgens hart und vereist. Tagsüber wird sie wieder etwas nasser. Vor allem im Hochgebirge, wo noch etwas unbearbeiteter Schnee liegt, möglich punktuelle Nassschneelawinen.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO