24.01.2014
Am Mittwoch teilweise klar, am Donnerstag meist bewölkt und größtenteils trocken. Die Schneegrenze lag bei etwa 1500 m ü. NN, bis heute Morgen ist sie auf etwa 500 m ü. NN gesunken. Die Schneedecke setzte sich und wandelte sich, im Hochgebirge war dieser Prozess deutlich weniger ausgeprägt. Nachts begann es zu schneien. Bis morgens fielen 10 bis 25 cm Schnee. Es schneite auf eine meist krustige Unterlage, nur oberhalb etwa 1800 m war der Schnee weicher.
Am meisten Schnee liegt oberhalb 2000 m in den westlichen Julischen Alpen, dort bis etwa 380 cm, anderswo in den Julischen Alpen bis etwa 300 cm, in höheren Lagen der Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen lokal etwa 190 cm. Auf 1500 m in den Julischen Alpen bis etwa 160 cm, anderswo weniger. Der Schnee ist jetzt an der Oberfläche leicht und weich, unter dem frischen Schnee ist stellenweise Kruste.
Die Lawinengefahr hat sich auch in Lagen unter 1800 m auf Grad 3 erhöht. Unter etwa 1300 m derzeit Grad 1 bis 2, je nach Schneemenge.
Vor allem der neue Schnee wird von steileren Hängen abrutschen. Auch bei geringer zusätzlicher Belastung der Schneedecke kann eine Lawine ausgelöst werden. Besonders gefährlich sind steilere Hänge.
Heute schneit es, weitere 10 bis über 20 cm Schnee können fallen. Es wird kalt, daher bleibt der neue Schnee leicht und setzt sich nur langsam. Auch das Hügelland wird verschneit. Am meisten Schnee fällt zwischen der Notranjska und Gorjanci. Dort steigt die Rutschgefahr auf steilen, grasbewachsenen oder laubbedeckten Hängen, wo spontan Lawinen von frischem, schlecht haftendem Schnee abgehen können.
Das Schneien hört überall morgen früh auf. Danach bis Montag trockenes und kaltes Wetter. Nordostwind transportiert Schnee in Windpressschanzen. Lawinengefahr bleibt weitgehend ähnlich.
Das nächste Bulletin zum Schneeverhältnis wird am Sonntag, 26.1.2014, herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr Grad 3 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO