24.02.2014
In der Nacht zum Samstag und am Samstag hat es in den Bergen geschneit. Es fielen 10 bis etwa 50 cm Schnee, am meisten wieder in den Julischen Alpen und den westlichen Karawanken. Im Hochgebirge schneite es auf leichte Unterlage, tiefer stand oft Kruste oder südseitiger, durchweichter Schnee. Die Bindung zwischen altem und neuem Schnee ist recht unterschiedlich, meist aber gut. Es wehte Südwestwind, dann Nordostwind, und transportierte Schnee in Verwehungen. Am Sonntag gab es etwas Sonne. Die Schneegrenze lag bei ca. 1000 m ü. NN. Bis heute Morgen ist sie auf ca. 1200 m gestiegen.
Die Schneedecke reicht meist bis ca. 700 m ü. NN.
Die Schneehöhe ist besonders im Hochgebirge durch Wind sehr unterschiedlich.
Am meisten Schnee liegt über 1800 m in den westlichen Julischen Alpen mit über 700 cm, anderswo in den Julischen bis ca. 560 cm, in den westlichen und mittleren Karawanken sowie den Kamnik-Savinja-Alpen ca. 340 cm. Auf 1500 m bis ca. 350 cm in den Julischen und westlichen Karawanken, anderswo 120 bis 170 cm. Der Schnee ist weich und federt tief ein. Viel angeweihter Schnee und Platten. An windexponierten Stellen ist der Schnee stark ausgefegt.
Die Lawinengefahr beträgt im Hochgebirge meist 3. Stufe, tiefer sowie in den östlichen Karawanken 2. Stufe.
Die Schneedecke ist bedingt instabil. Spontane Lawinen sind selten, nur einzelne kleinere Lawinen von steileren Hängen können abgehen. Eine Lawine kann jedoch schnell durch geringe Belastung der Schneedecke ausgelöst werden. Besonders gefährdet sind steile Hänge und Stellen mit angewehtem Schnee.
Heute und morgen trockenes und teils sonniges Wetter. Schneegrenze in 1200 bis 1500 m. Die Schneedecke setzt sich schneller ab und wandelt sich um, auch durch Sonneneinwirkung. Besonders an sonnseitigen Hängen und Plateaus wird sie tagsüber nass und nachts vereist, es bildet sich Kruste. Der Schnee verhärtet sich allmählich. In schattigen Hochlagen wandelt er sich schlechter.
Das nächste Schneebericht wird am Mittwoch, 26.2.2014, vormittags herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr 3. Stufe nach europäischer 5-stufiger Skala.
Quelle: ARSO