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Neuigkeiten / Schneelage 24.2.2016

Schneelage 24.2.2016

24.02.2016
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist in weiten Teilen unserer Berge mäßig.

Meist 2. Stufe, unter ca. 1200 m 1. bis 2. Stufe, je nach Schneemenge.



Am Montag war es meist bewölkt und neblig sowie trocken, nur in den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje gab es recht viel Sonne. Gefriergrenze über 3000 m. Am Dienstag traten geringe Niederschläge auf, Schneefallgrenze über ca. 1800 m. Es kühlte etwas ab, die Gefriergrenze lag aber noch über ca. 1900 m. In der Nacht zum Mittwoch kühlte es mit dem Durchzug einer Kaltfront ab und heute Morgen 0 Grad in ca. 900 m über Meer. Bis 5 cm Schnee fiel. Es wehte starker Nordwind, der im Hochgebirge noch Schnee transportierte.

Die Schneedecke besteht aus mehreren Schichten und einige sind untereinander noch schlecht verbunden. Spontanes Lawinenabgang wird nicht erwartet, bei Belastung der Schneedecke können Sie aber Lawinen auslösen vor allem an Stellen mit windgepresstem Schnee und an steileren Hängen.





SCHNEEVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Durch das Auftauen ist die Schneedecke nass geworden und weiter eingesackt. Tiefer, wo wenig Schnee liegt, ist der Schnee bis zum Boden durchgeweicht, besonders im Westen, wo gestern geregnet hat. In der Nacht gefroren und dadurch etwas stabilisiert. Über ca. 2000 m ist die Schneedecke meist weich, tiefer meist mit dünner Kruste bedeckt, die kein menschliches Gewicht trägt, unter ca. 1500 m ist die Kruste härter. Viele Windhäufchen und Platten, an windexponierten Stellen ist Schnee stark verweht.



In den Julischen Alpen und westlichen Karawanken auf 2500 m bis ca. 260 cm Schnee, auf 1500 m 150 bis ca. 220 cm, auf 1000 m 10 bis ca. 40 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m 40 bis 120 cm Schnee. Die Schneedecke beginnt in stark unterschiedlichen Höhen, aber nennenswerte Schneemengen meist über ca. 1000 m, im Nordwesten auch tiefer.





ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute teils klar mit wechselnd hoher Bewölkung. Daher können Gipfel zeitweise in Wolken sein. Nordwind wird vormittags nachlassen. Gefriergrenze in Seehöhe ca. 900 m.



Morgen meist bewölkt und trockenes Wetter im Bereich unserer Berge. Temperaturverhältnisse anfangs ähnlich wie heute, nachmittags etwas wärmer und Gefriergrenze steigt auf ca. 1100 m über Meer. Mäßiger Südwestwind. In der Nacht zum Freitag etwas Niederschlag, vorerst aber wenig in den Bergen. Schneefallgrenze anfangs über ca. 900 m über Meer, sinkend.





ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Durch nächtliche Abkühlung ist die Schneedecke gefroren und dadurch etwas stabilisiert. An sonnigen Hängen wird sie heute durch Sonneneinwirkung etwas nass und nachts wieder gefrieren. In schattigen Lagen und über ca. 2000 m ist Sonneneinfluss vernachlässigbar. Morgen beeinflusst Sonne wegen Bewölkung die Schneedecke nicht mehr. Bei negativen Temperaturen wandelt sich der Schnee nur langsam um und Lawinenlage ändert sich bis Freitagmorgen daher nicht wesentlich. Nur die Oberkruste kann sich etwas festern. Südwestwind morgen transportiert an exponierten Hochlagen Schnee.

Nächster Bericht erscheint am FREITAG, 26.2.2016 vormittags.



Quelle: ARSO
         
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