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Neuigkeiten / Schneelage 24.4.2015

Schneelage 24.4.2015

24.04.2015
BEWERTUNG DER LAWINENGEFAHR



Die Lawinengefahr ist meist 1. Stufe, oberhalb ca. 2000 m meist 2. Stufe.



Die Schneedecke ist zwar meist stabil, Lawinen können vor allem als Neuschnee auf alter, harter und teils krustiger Unterlage auftreten. Das Risiko ist mittags und nachmittags sowie im Hochgebirge größer, tiefer fehlt es an Schnee.



Das Risiko ist relativ gering. Spontanes Lawinenabgehen ist nicht zu erwarten. Eine Lawine kann auf seltenen steilen Hängen im Hochgebirge und besonders bei größerer Zusatzbelastung ausgelöst werden.



SCHNEEVERHÄLTNISSE



In den vergangenen Tagen schmolz die Sonne den Schnee, in hohen Lagen wurde er feucht und nachts gefroren. Die Schneegrenze stieg tagsüber auf ca. 2600 m Seehöhe, bis heute ist sie auf ca. 2100 m gesunken. Heute ist die Schneedecke im Hochgebirge meist gefroren, in den Julischen Alpen fiel im Hochgebirge bis ca. 10 cm Schnee.



In den Julischen Alpen herrschen in 2500 m Seehöhe bis ca. 160 cm Schneehöhe, in 1500 m bis ca. 10 cm.

Andereswo in unseren Bergen ist weniger Schnee. Wesentliche Schneedecke reicht meist bis ca. 1500 m Seehöhe, in Sonnlagen deutlich höher.



AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt, nur stellenweise in schattigen Hochgebirge-Lagen ist noch etwas schlecht umgewandelter Schnee vom letzten Wochenende vorhanden, in den Juliern etwas Neuschnee. Bei möglichem Sonnwetter wird tagsüber auch im Hochgebirge der Schnee feucht und weich, nachts gefriert er. Heute schneit es vor allem in den Juliern und westlichen Karawanken gelegentlich noch, bis ca. 10 cm Neuschnee können fallen, der sich schlecht mit dem Untergrund verbindet.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute wechselnd bis meist bewölkt mit gelegentlichen lokalen Niederschlägen. Schneefallgrenze zwischen 1600 und 2100 m Seehöhe. In den Julischen Alpen und westlichen Karawanken bis ca. 10 cm Schnee, anderswo vernachlässigbar. Es weht schwacher bis mäßiger Südwestwind, der nachmittags nachlässt.



Morgen in den westlichen Juliern mäßig bis meist bewölkt, anderswo meist sonnig. Schneefallgrenze tagsüber wieder auf Höhen der höchsten Gipfel. Die Schneedecke wird tagsüber in weiten Teilen unserer Berge feucht, friert in der Nacht auf Sonntag aber nur im Hochgebirge ein, in den westlichen Juliern wegen Bewölkung nicht überall. Wesentliche Niederschläge fehlen. Sonntag meist bewölkt und neblig, gelegentlich leichte Niederschläge in den Julischen Alpen. Schneefallgrenze bei ca. 2300 m Seehöhe. Bis Montagmorgen können dort bis ca. 15 cm Schnee fallen. Anderswo trocken, sonntags besonders im Osten unserer Berge auch etwas Sonne.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Heute bleibt die Schneedecke härter nur im Hochgebirge, tiefer wird sie feucht und durchweicht. Neuschnee im Westteil unserer Berge verbindet sich schlecht mit dem Untergrund. In der Nacht auf Samstag gefriert der Schnee und wird tagsüber unter Sonneneinfluss weich, Neuschnee wandelt sich schnell um. Auch in der Nacht auf Sonntag gefriert der Schnee im Hochgebirge, bleibt aber besonders in den Juliern wegen Bewölkung weicher. Im Westen lagert sich Neuschnee an.



Die Lawinengefahr ist heute durch Neuschnee in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken etwas erhöht, anderswo meist 1. Stufe. Morgen und sonntags steigt sie tagsüber leicht durch Sonneneinwirkung, im Westteil unserer Berge im Hochgebirge auch durch etwas potenziell instabilen Neuschnee.







Nächster Bericht erscheint am Montag, 27.4.2015.



Quelle: ARSO
         
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