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Neuigkeiten / Schneelage 25.1.2016

Schneelage 25.1.2016

25.01.2016
GEFAHRENSCHÄTZUNG



Die Lawinengefahr ist meist gering, Grad 1, jedoch besteht Rutschgefahr vor allem auf windoffenen Hängen.



Die Schneedecke ist meist stabil. Nur im Hochgebirge kann man noch stellenweise auf steilen Hängen sowie an windgepressten Stellen bei starker zusätzlicher Belastung der Schneedecke kleine Lawinen auslösen.





SCHNEEVERHÄLTNISSE UND AKTUELLER SCHNEEDECKENZUSTAND



Gegen Ende der Woche hat es sich allmählich erwärmt. Bereits samstags tagsüber hat sich die Schicht zwischen ca. 1200 und 1800 m auf ca. 0 Grad oder leicht darüber aufgeheizt, sonntags war es noch etwas wärmer, bis heute Morgen reicht die Schicht mit positiven Temperaturen von 600 bis 1600 m. Die Luft war und ist vor allem im Hochgebirge recht trocken, weshalb der Schnee trotz der Erwärmung nicht wesentlich abgesackt oder schneller umgewandelt ist. Im Mittelgebirge gab es mehr Feuchtigkeit, aber sehr wenig Schnee.



Die Schneehöhe ist sehr ungleichmäßig. Am meisten Schnee gibt es im Hochgebirge der Julier, bis ca. 100 cm. Sonst im Hochgebirge bis ca. 30 cm oder sogar weniger. Erwähnenswerte Schneedecke reicht bis ca. 1200 m Seehöhe, unter ca. 1800 m ist jedoch sehr wenig Schnee. Die Schneeoberfläche ist meist mit Kruste bedeckt, die stellenweise das menschliche Gewicht trägt. Stellenweise in Mulden, vor allem in geschützten Lagen, ist sie noch weich. Es gibt reichlich windgepressten Schnee, auf windoffenen Lagen ist der Schnee stark ausgefegt, stellenweise bis zum blanken oder alten, teils vereisten Untergrund.



ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Es bleibt trocken oder meist trocken. Heute mäßig bis meist bewölkt, im östlichen Teil unserer Berge kann etwas fallen. Es weht mäßiger bis starker Wind aus nördlichen Richtungen.



Morgen etwas mehr Sonne, vor allem im östlichen Teil unserer Berge jedoch viel niedriger Schichtwolken. Der Wind nimmt ab und dreht auf westliche und südliche Richtungen.



Bis Freitag meist trocken. Ab Mitte der Woche kühlt es etwas ab bzw. der Temperaturumschwung ist nicht so ausgeprägt.



ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Die Schneedecke wandelt sich langsam um, die Oberflächenkruste verstärkt sich teils durch Wind, teils vor allem auf sonnigen Hängen durch Sonne hauptsächlich in der Schicht mit positiven Temperaturen. Lawinenlage ändert sich bis Freitag kaum.



Nächster Bericht erscheint freitags, 29.1.2016 vormittags.



Quelle: ARSO
         
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