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Neuigkeiten / Schneelage 25.3.2016

Schneelage 25.3.2016

25.03.2016
BEWERTUNG DER GEFAHR



Die Lawinengefahr liegt derzeit bei Stufe 1.



Die Schneedecke ist meist stabil. Bei sonnigem Wetter schmilzt und weicht der Schnee tagsüber auf sonnigen Hängen auf, weshalb nachmittags auf steilen, grasbewachsenen Hängen Grundlawinen möglich sind. An Nordhängen im Hochgebirge ist der Schnee noch schlecht umgewandelt, die oberen Schichten sind daher etwas schlecht mit den unteren verbunden. Viel Reifschnee. Eine Lawine kann bei starker zusätzlicher Belastung der Schneedecke nur stellenweise auf steilen Hängen und an windgepressten Stellen ausgelöst werden, höhere Wahrscheinlichkeit auch auf sonnigen Hängen mittags und nachmittags. Morgens besteht stellenweise aufgrund harter, teils vereister Oberfläche Gleitrisiko.





SCHNEEVERHÄLTNISSE und AKTUELLER SCHNEEDECKEN-ZUSTAND



In den letzten Tagen war weniger Sonne als zu Wochenbeginn. Die Luftmasse war relativ kalt, sodass die Sonne wenig Einfluss auf die Schneedecke hatte. Die Schneehöhengrenze lag meist unter 1200 m ü. M. Die Schneedecke hat sich nur im Mittelgebirge leicht abgesetzt, höher blieb sie vereist und trocken, nachts fror der Schnee auch tiefer.



In den Julischen Alpen sind auf 2500 m 320 bis ca. 410 cm Schnee, auf 1500 m 160 bis ca. 290 cm, auf 1000 m bis ca. 30 cm. Sonst in unseren Bergen auf 1500 m 60 bis ca. 100 cm Schnee, weniger nach Osten. Wesentliche Schneedecke beginnt bei ca. 900 m ü. M., auf Südhängen höher.



Die Schneedecke ist meist mit Kruste bedeckt, stellenweise ist der Schnee auch hart. Tagsüber sonnig weicht sie auf sonnenexponierten Flächen auf, in schattigen Nordlagen im Hochgebirge bleibt der Schnee meist trocken. Viele Windkissen und Platten. Auf windexponierten Lagen ist der Schnee stark ausgetragen. Morgens ist die Oberfläche stellenweise hart und vereist.





ERWARTETE WETTERENTWICKLUNG



Heute meist bewölkt, stellenweise neblig. Meist schwacher West- bis Nordwestwind.



Auch morgen überwiegend bewölkt, mittags und nachmittags wechselnde Bewölkung mit einzelnen Schneeschauern. Schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. Schneehöhengrenze steigt auf ca. 1400 m ü. M.



Sonntag noch wärmer, Nullgradgrenze steigt auf ca. 2400 m ü. M. Sonniges Wetter überwiegt. Relativ schwacher Wind aus West- bis Nordwestrichtung.



Montag bewölkt und neblig. Gelegentlich leichte Niederschläge. Schneefallgrenze zwischen 900 und 1200 m ü. M. Wieder etwas kühler.





ENTWICKLUNGSTENDENZ DER SCHNEEVERHÄLTNISSE



Die Schneedecke setzt sich langsam ab und wandelt sich um. Heute und morgen beeinflusst die Sonne die Schneedecke nicht, der Schnee bleibt meist vereist, außer in tieferen Lagen des Mittelgebirges. Sonntag wärmt und sonniger, der Schnee nässt tagsüber wieder höher bis ca. 2500 m, in Nordmulden des Hochgebirges bleibt er meist vereist bzw. trocken.



Kein spontanes Lawinenabgang heute und morgen. Lawine nur bei starker zusätzlicher Belastung auf manchen steilen Hängen, besonders an windgepressten Stellen, auslösbar. Schnee meist hart und krustig, daher stellenweise Gleitrisiko. Sonntag durch Sonne wieder höheres Risiko mittags und nachmittags auf steilen Südhängen, dann auch wahrscheinlicher selbst auslösbar.





Nächster Bericht erscheint am DIENSTAG, 29.3.2016 vormittags.



Quelle: ARSO
         
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