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Neuigkeiten / Schneelage 26.1.2015

Schneelage 26.1.2015

26.01.2015
In der Nacht von Freitag auf Samstag schneite es vor allem im östlichen Teil unserer Berge. Es fielen mehr als 5 bis über 20 cm Schnee. Es schneite auf eine krustige Unterlage, ein Ostwind wehte, der den neuen Schnee stark in Windwülste blies. Sonst war es meist trocken. Es kühlte ab, die Temperatur lag unter null bis in die unteren Hügel. Die Schneedecke wandelte sich fast nicht um, da es wenig Sonne gab und diese die Umwandlung des neuen Schnees nicht beeinflusste.

In 2500 m Höhe Julische Alpen bis ca. 140 cm Schnee, in 1500 m bis ca. 40 cm, sonst bis ca. 30 cm.

Die Schneedecke ist an der Oberfläche weich. Viele Stellen jedoch ist der Schnee stark windgeblasen und dort besonders mit Kruste bedeckt, die meist einen Menschen trägt, oder die Schneedecke ist hart und vereist.

Viel Sastrugi.

Lawinengefahr im Hochgebirge der Julischen Alpen und westlichen Karawanken 2. Stufe, sonst 1. Stufe. Hohes Rutschrisiko.

Die Schneedecke ist vielerorts potenziell instabil. Eine Lawine kann besonders auf steileren Hängen und windbelasteten Stellen bei größerer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Spontane Lawinen nicht zu erwarten. Vieleorts vereister Schnee, für Bergtouren notwendig Steigeisen und Eispickel.



Bis Donnerstagabend trockenes und kaltes Wetter mit Temperaturen unter null. Tagsüber schmilzt die Schneedecke vor allem im Mittelgebirge an sonnigen Hängen etwas ein und friert nachts zu. Morgen, Dienstag, oberhalb ca. 1500 m verstärkter Nordwind. Lokal transportiert er noch Schnee und bildet Windwülste an Südseiten von Graten und Pässen. In der Nacht auf Donnerstag und Donnerstag bewölkt mit Schneefall. Bis Freitagmorgen 10 bis 20 cm Neuschnee erwartet, im Osten unter 10 cm. Da auf harte Unterlage schneit, verbindet sich Neuschnee schlecht damit und Lawinenrisiko steigt. Westwind bläst Schnee in Windwülste.

Nächster Bericht erscheint Freitag, 30.1.2015 nachmittags.



Allgemeine Lawinengefahr 2. Stufe nach europäischer Fünfstufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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