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Neuigkeiten / Schneelage 26.12.2017

Schneelage 26.12.2017

26.12.2017
Allgemeine Lawinenwarnstufe - Dienstag, 26. 12. 2017

Die Gefahr beträgt Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: Driftschnee, Neuschnee

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Risikobewertung

Die Lawinengefahr liegt derzeit oberhalb von ca. 1800 m MÄSSIG, Stufe 2, tiefer geringer, Stufe 1. Die Schneedecke ist recht stabil. Gefährlich sind vor allem noch Stellen mit Driftschnee auf ausreichend steilen Hängen, wo bei stärkerer Belastung der Schneedecke Lawinen ausgelöst werden können. Tiefer ist die Schneedecke aufgrund geringerer Schneemengen und dazwischen gefallenem Regen in den vergangenen Tagen meist stabil. Durch Niederschläge wird die Gefahr in den kommenden Tagen Zunehmen.



Schneelage

Der Zustand der Schneedecke ist sehr unterschiedlich. Auf Südabhängen ist der Schnee durch Tauwetter nass, stellenweise krustig, an windexponierten Stellen hart. Grate sind stark ausgefegt. In geschützten und Nordlagen ist der Schnee noch weich. Mit zunehmender Feuchtigkeit und Niederschlägen werden sich die Verhältnisse natürlich rasch ändern.



Erwartete Wettersituation

Heute bewölkt mit vereinzelten Niederschlägen. Sonnig noch in den östlichen Karawanken. Südwestwind. Morgen Niederschläge in größeren Teilen unserer Berge. Schneefallgrenze heute und morgen bei ca. 800 bis 1200 m über dem Meeresspiegel. Auch am Donnerstag noch Niederschläge, nur sinkt die Schneefallgrenze unter 500 m über dem Meer. Nord- bis Nordostwind. Nullgradisotherme sinkt unter 1000 m über dem Meeresspiegel. Am Freitag Aufklarung von Westen. Samstag und Sonntag trockenes Wetter, etwas wieder wärmer, Temperaturumkehr.



Entwicklungstendenz der Schneelage

In tieferen Lagen mit Regen sättigt sich die Schneedecke und wird instabil, auf steilen Hängen können einzelne Grundlawinen abrutschen. Höher steigt die Gefahr schrittweise durch Neuschnee. Bis Donnerstagabend fallen voraussichtlich 20 bis ca. 50 cm, am meisten im Gebiet der westlichen und zentralen Julischen Alpen. Wind bildet Verwehungen und Cornices. Vieleorts überdeckt Neuschnee Kruste oder Windschnee, weshalb einzelne Lawinen anfangs spontan abgehen können. Bei Abkühlung stabilisiert sich der Schnee in tieferen Lagen, fällt auch weniger, höher bleibt er locker und trocken und potenziell instabil noch eine Weile.



Nächste Ausgabe: Donnerstag, 28. 12. 2017



Quelle: ARSO
         
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