26.02.2014
Am Montag und Dienstag war meist sonniges Wetter auch in den Bergen. Die Schneefallgrenze lag zwischen 1200 und 1500 m. Die Schneedecke hat sich schneller umgewandelt und gesetzt, besonders auf sonnigen Hängen und Plateaus. Nachts fror sie ein. Die Oberkruste hat sich verstärkt. Spontane Lawinen waren wenige.
Die Schneedecke reicht meist bis etwa 700 m ü. M.
Die Schneehöhe ist besonders im Hochgebirge durch Wind sehr unterschiedlich.
Am meisten Schnee ist oberhalb 1800 m in den westlichen Julischen Alpen, wo über 700 cm, anderswo in den Julischen Alpen bis ca. 550 cm, in den westlichen und mittleren Karawanken und den Kamnik-Savinja-Alpen ca. 320 cm. Auf 1500 m in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken bis ca. 340 cm, anderswo 110 bis 160 cm. Der Schnee ist meist mit Kruste bedeckt, die unter menschlichem Gewicht noch hauptsächlich nachbricht.
Nur in den Mulden des Hochgebirges ist er weich. Viel windgeführter Schnee und Platten. An windexponierten Stellen ist der Schnee stark ausgetragen.
Die Lawinengefahr ist vor allem im Hochschnee der Julischen Alpen noch 3. Stufe, tiefer und anderswo in unseren Bergen 2. Stufe.
Die Schneedecke hat sich bereits etwas mehr stabilisiert.
Spontanes Lawinenabgang, ausser Ausnahmen, erwarten wir im Grossen und Ganzen nicht.
Eine Schnee-Lawine können Sie im Hochgebirge bereits bei geringer Zusatzbelastung der Schneedecke auslösen, tiefer ist die Schneedecke stabiler und es bedarf grösserer Belastung. Besonders gefährdet sind steile Hänge und Stellen mit windgeführter Schnee.
In den Bergen wird es allmählich bewölkt, nur im Osten weniger Bewölkung. Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1500 m. Die Schneedecke wird sich etwas langsamer umwandeln. Im Hochgebirge ändert sich der Zustand der Schneedecke bis Freitag nicht viel, tiefer verstärkt sich die Oberkruste noch etwas.
Das nächste Bulletin zum Schneeverhältnis wird am Freitag, 28.2.2014 vormittags herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr 3. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO