27.03.2012
Während es am Freitag überwiegend klar war, gab es am Wochenende mehr Bewölkung und in den Höhen auch etwas kälter als letzte Woche. Aufgrund geringerer Sonneneinstrahlung hat sich die Schneedecke tagsüber nicht so stark aufgelöst, im Hochgebirge blieb sie auch größtenteils vereist. Bei einzelnen Schauern gab es keine nennenswerten Schneefälle.
Die Lawinenlage hat sich kaum verändert. Die Schneedecke ist meist mit einer Kruste bedeckt, die das Gewicht eines Menschen trägt, oder sie ist auch in die Tiefe verdichtet. Tagsüber wird sie unter dem Einfluss starker Sonne weicher, besonders in niedrigeren Lagen ist der Schnee tagsüber weich und matschig. In den Mulden des Hochgebirges bleibt der Schnee jedoch meist vereist.
Bedeutende Schneedecke reicht in Mulden meist bis etwa 1100 m Seehöhe, auf sonnigen Hängen ist es auch oberhalb 1700 m schneefrei. In 1500 m Seehöhe ist verdichtete Schneedecke vor allem auf Plateaus und Mulden. In den Julischen Alpen gibt es etwa 30 cm Schnee, anderswo etwa 20 cm. Oberhalb 2000 m in den Julischen Alpen etwa 80 cm Schnee. Lawinengefahr ist Grad 1. Die Schneedecke ist meist gut umgewandelt und stabil, tagsüber wird sie etwas labiler vor allem auf sonnigen Hängen. Besonders an aufgetürmten Stellen und in schattigen Lagen besteht auch Gleitrutschgefahr.
Sonniges Wetter hält bis Freitag an. Lawinenlage ändert sich kaum. Tiefer unten taut der Schnee ab.
Neuer Bericht wird am Freitag, 30.3.2012 herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr ist Grad 1 nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.
Quelle: ARSO