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Neuigkeiten / Schneelage 26.4.2019

Schneelage 26.4.2019

26.04.2019
Die Lawinengefahr beträgt 2. Stufe auf der europäischen Fünfstufen-Skala - MÄSSIG.

Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee

Gefahrenmuster: Frühlingssituation

Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost



Gefahrenlage

Die Lawinengefahr im Hochgebirge des Großteils unserer Berge ist derzeit MÄSSIG, 2. Stufe, tiefer gering, 1. STUFE. Im Hochgebirge vor allem oberhalb ca. 2000 m können sich Punktlawinen auf steilen Hängen lösen. Dort können Sie bei stärkerer Belastung der Schneedecke auch selbst eine Windschneelawine auslösen. In den nächsten Tagen ändern sich die Verhältnisse durch Niederschläge.



Schneelage

Bis Mitte der Woche fiel im Hochgebirge bis ca. 15 cm Schnee, den der Südwestwind in Verwehungen blies. Bei warmem sonnigem Wetter ist dieser Schnee stark abgesackt, etwas weniger in schattigen Lagen. Darunter liegt eine schwache Schicht, entlang der es abrutschen kann. Der Schnee ist dort meist noch weich. Tiefer ist er umgewandelt und stabil. Im Mittelgebirge ist er stark abgeschmolzen.



Erwartete Wetterentwicklung

Heute wechselnd bewölkt. Kleinere Niederschläge treten vormittags im Bereich der Julischen Alpen und westlichen Karawanken auf, dann allmählich auch anderswo, nur in östlichen Karawanken und auf dem Pohorje meist trocken. Es weht mäßiger bis starker Südwestwind. Schneehöhe über den höchsten Gipfeln. Morgen zunächst teilweise klar, dann wechselnd bewölkt mit gelegentlichen Schauern, vereinzelt Gewittern. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen. Kühler, Schneehöhe sinkt auf ca. 2100 m. Sonntag bewölkt und neblig mit Schneefall stellenweise auch unter 1000 m. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. Auch montags noch Schnee.



Entwicklungstendenz der Schneelage

In den nächsten Tagen ändern sich Schneeverhältnisse und Lawinengefahr in den Bergen. Heute und teils morgen noch etwas Sonneinfluss, zu wenig Niederschlag, um Schneeverhältnisse zu beeinflussen. Sonntag und montags fallen in den Bergen 20 bis über 50 cm Schnee, am meisten in den Julischen Alpen und teils westlichen und mittleren Karawanken. Starke Abkühlung, Schneehöhe sinkt auf ca. 1400 m. Im Hochgebirge trockener Schnee, Nord- und Nordostwind verweht ihn. Da höher meist auf gefrorenem Untergrund schneit, entsteht unter neuem Schnee eine schwache Schicht, entlang der neuer Schnee abrutschen kann. Tiefer zunächst nasser Schnee, daher bessere Bindung zwischen alter und neuer Schneedecke. Schwer vorherzusagen, in welchem Höhenband genau der Unterschied ist. Lawinengefahr STEIGT.



Nächste Mitteilung: Montag, 29. 4. 2019



Quelle: ARSO
         
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