Laavinenvorhersage
Donnerstag, 26. 2. 2026
Gefahrenstufe Donnerstag, 26. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliche Julische Alpen, Zentrale Julische Alpen, Östliche Julische Alpen, Westliche Julische Alpen, Kamnische Alpen, Savinjische Alpen und Kärnten, Westliche Karawanken, Zentrale Karawanken
Durch Erwärmung hat sich die Gefahr nasser Schnee-Lawinen erhöht. In Hochgebirge gewindete Schnee!
Hauptgefahr sind nasse Schneebrett-Lawinen und Gleitschneelawinen. Durch tagzeitliche Erwärmung wird die Abgangsgefahr besonders auf sonnigen Hängen erheblich zunehmen.
Im Hochgebirge gibt es noch viele Stellen mit gewindetem Schnee, wo bei stärkerer Belastung eine größere Brett-Lawine ausgelöst werden kann. Schwache Schichten im Schneeprofil stellen auch ein Problem dar. Wenn die Belastung die Tragfähigkeit tiefer schwacher Schichten überschreitet, kann eine tiefe und große Lawine ausgelöst werden. Solche schwachen Schichten gibt es viele besonders auf Hängen oberhalb des Waldes.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.1: tiefer hart persistenter Schwachschicht
dp.10: Frühlingssituation
Die alte Schneedecke besteht aus Schichten bereits etwas kohärenten Schnees, die meist gut untereinander verbunden sind. In der alten Schneedecke treten tief unter der Oberfläche mehrere schwache Schichten von Facetten und abgerundeten Körnern auf.
Auf diese Basis ist beim letzten Schneefall im Hochgebirge 50 bis 80 cm Neuschnee gefallen, der sich bereits etwas gesetzt hat. Durch höhere Temperaturen und Sonne hat sich eine mehr oder weniger ausgeprägte Kruste gebildet. Schnee wird tagsüber weich, nachts gefriert er. Im Mittelgebirge taut die Schneedecke ebenfalls.
Wetter
Donnerstag größtenteils klar, nur im Mittelgebirge anfangs etwas niedrige Bewölkung möglich. Tagsüber bilden sich einige wechselnde Kumuluswolken. Es weht nur schwacher Wind aus West bis Nordwest. Noch wärmer. Temperatur auf 1500 m mittags ca. 6, auf 2500 m ca. 4 °C.
Aussichten
Es setzt sich klar und warmes Wetter fort. In den nächsten Tagen erwarten wir typische Frühlingssituationen. Die Schneedecke friert nachts bei sehr trockener Luftfeuchtigkeit ein, tagsüber wird sie durch Sonneneinwirkung bis zu den höchsten Gipfeln stark weich.
Gefahrenstufe Donnerstag, 26. 2. 2026 um
Gefahrenstufe 2 – mäßig
Südliches Vorland der Julischen Alpen, Östliches Vorland der Julischen Alpen, Javorniki und Snežnik
Durch Erwärmung kleine nasse Schnee-Lawinen möglich
Die Schneedecke des letzten Schneefalls ist durch Erwärmung instabil geworden. Die Gefahr nasser Schnee-Lawinen hat sich vor allem auf sehr steilen Hängen erhöht. Auf grasbewachsenen Hängen sind Gleitschneelawinen möglich. Dies gilt nur für die höchsten Gipfel, wo etwas mehr Schnee liegt.
Schneedecke
Gefahrenmuster
dp.4: Abkühlung nach Wärme / Erwärmung nach Kälte
Durch Erwärmung ist viel Schnee des letzten Schneefalls bereits abgetaut. Schneegrenze bei ca. 1200 m. Schnee friert nachts ein, tagsüber wird er schnell weich und kann an einzelnen Stellen instabil werden.
Wetter
Donnerstag teilweise klar, anfangs etwas niedrige Bewölkung. Gipfel können in Wolken sein. Tagsüber bilden sich einige wechselnde Kumuluswolken. Nur schwacher Wind. Noch wärmer. Temperatur auf 1000 m mittags ca. 9, auf 1500 m ca. 6 °C.
Aussichten
In den nächsten Tagen erwarten wir typische Frühlingssituationen.
Die Schneedecke friert nachts ein, tagsüber wandelt sich der Schnee bei Sonne und hohen Temperaturen schneller um und taut ab.
https://www.hribi.net/snezne_razmere_v_gorah Quelle: ARSO