28.02.2019
Die Lawinengefahr liegt auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala bei Stufe 2 - MÄSSIG.
Hauptproblem: Windschnee, schwache Schichten
Gefahrenmuster: Frühjahrssituation
Gefahrenbewertung
Die Lawinengefahr in den Bergen liegt vor allem oberhalb etwa 1400 m MÄSSIG, Stufe 2. Im Hochgebirge gibt es noch Verwehungen, Platten und Krusten. Besonders gefährdet sind windbelastete Stellen auf schattigen und steileren Hängen oberhalb der Waldgrenze, dort kann bei starker zusätzlicher Belastung der Schnee Decke eine Lawine ausgelöst werden. Spontane Lawinen sind nicht zu erwarten. Durch die Erwärmung wird die Schneedecke auf sonnigen Hängen ab dem späten Vormittag bis abends etwas labiler, wenn der Schnee bei Sonneneinstrahlung etwas weich wird, nachts gefriert und sich stabilisiert.
Schneelage
Im Mittelgebirge ist der Schnee gut umgewandelt, im Hochgebirge deutlich schlechter, besonders in den Mulden. Die Schneedecke ist meist krustig, stellenweise hart und teils vereist. Nur in geschützten Mulden des Hochgebirges ist sie noch weich. Vor allem im Hochgebirge gibt es Platten und Krusten. An windexponierten Stellen ist der Schnee stark verweht und stellenweise vereist.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute und morgen meist klar und recht warm. Heute ist die Nullgradgrenze um 2300 m, morgen über unseren höchsten Gipfeln. Am Freitag bewölkt sich, vereinzelt leichte Schauer. Am Samstag mäßig bis meist bewölkt und kühler. Weniger Bewölkung in den westlichen Julischen Alpen.
Entwicklungstendenz der Schneelage
Im warmen sonnigen Wetter setzt sich die Schneedecke tagsüber ab und gefriert nachts, nur in Mulden des Hochgebirges bleibt sie meist trocken. Die Kruste verstärkt sich. Lawinenlage ändert sich bis Freitag nicht wesentlich. Am Freitag kühlt es ab und der Schnee stabilisiert sich etwas.
Nächste Ausgabe: Freitag, 1.2.2019
Quelle: ARSO