27.03.2019
Gefahrstufe 2 auf der europäischen 5-stufigen Skala - MAßIG.
Hauptproblem: schwache Schichten, Windschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Gefahrenbewertung
Lawinengefahr oberhalb ca. 1800 m MAßIG, Stufe 2, tiefer GERING, Stufe 1. Besonders gefährdet sind steile Hänge im Hochgebirge, insbesondere an Stellen mit Windschnee, wo bei stärkerer Belastung der Schneedecke kleine Lawinen ausgelöst werden können.
Schneeverhältnisse
Die Schneedecke ist im Hochgebirge meist weich, tiefer ab ca. 1500 m meist krustig, ausgenommen in manchen schattigen Lagen im Hochgebirge, wo die oberste Schneeschicht vom Montag noch weich sein kann. Vor allem an Süd- und Westseiten von Graten und Sätteln viel Sulz, windexponierte Lagen stellenweise bis zur alten, harten und teils vereisten Basis abgetragen.
Witterungsentwicklung
Heute meist bewölkt, einige Gipfel zeitweise in Wolken. Nachmittags bedeckt sich teilweise lichtend und aufreißend. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. Morgen weniger Bewölkung, vor allem in Kamnik-Savinja-Alpen und östlichen Karawanken zeitweise etwas mehr Bewölkung und einige Gipfel zeitweise in Wolken. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. Schneefallgrenze tagsüber über 1600 m. Freitagvormittag meist bewölkt und vielerorts neblig, nur in westlichen Julischen Alpen und teils westlichen Karawanken recht sonnig. Nachmittags allmählich Aufklarung. Etwas wärmer als Donnerstag.
Entwicklungstendenz der Schneeverhältnisse
Aufgrund relativ niedriger Temperaturen und zeitweise stark bewölkten Wetters erfolgt die Umwandlung des neueren Schnees langsam. Nur an sonnigen Hängen reift der Schnee bei Sonne tagsüber und gefriert nachts, auch im Hochgebirge entsteht Kruste. Lawinenlage ändert sich kaum. Wochenendende wärmer, Schneepackung an sonnigen Hängen tagsüber etwas labiler.
Nächste Ausgabe: Freitag, 29. 3. 2019
Quelle: ARSO