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Neuigkeiten / Schneelage 27.4.2020

Schneelage 27.4.2020

27.04.2020
Die Lawinengefahr liegt im 1. Grad auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala – GERING.

Hauptproblem: günstige Bedingungen, Neuschnee, Nassschnee

Gefahrenmuster: Frühlingssituation



Gefahrenlage

Die Lawinengefahr ist heute meist GERING, 1. Grad. Die Schneedecke ist meist stabil. Schnee gefriert in der Nacht im Hochgebirge und wird tagsüber weich, jedoch ist das Schmelzen der Schneedecke aufgrund wechselnder Bewölkung nicht mehr so ausgeprägt wie in den Vortagen.



Schneelage

Die Schneedecke verdünnt sich tagsüber und gefriert in der Nacht im Hochgebirge. Dieser Prozess ist in schattigen Lagen des Hochgebirges langsamer. Tiefer unten taut Schnee schnell ab. Zwischen sonnigen und schattigen Hängen bestehen große Unterschiede in der Schneedeckenhöhe. Der Schnee ist meist gut umgewandelt und stabil.



Witterungsentwicklung

Heute wechselnd bis meist bewölkt, stellenweise zeitweise neblig. Am Mittag und Nachmittag bilden sich einzelne Schauer. Es weht schwacher bis mäßiger Südwestwind. Temperatur auf 1500 m ca. 8, auf 2500 m ca. 1 °C. Morgen ähnliches Wetter, am Nachmittag einige Schauer oder Gewitter vor allem in den westlichen Karawanken sowie westlichen und zentralen Julischen Alpen, anderweitig unwahrscheinlich. Lokale Schauer treten auf. Mäßiger Südwestwind. Temperatur auf 1500 m ca. 9, auf 2500 m ca. 2 °C. Mittwoch meist bewölkt und neblig mit häufigem Niederschlag, dazwischen Gewitter. Schneebgrenzhöhe um 2000 m ü. NN. Mehr Niederschlag fällt vor allem im Bereich der Julischen Alpen. Auf 1500 m ca. 5, auf 2500 m ca. -1 °C. In der Nacht zum Donnerstag lässt der Niederschlag nach. Donnerstag wechselnd bewölkt, am Nachmittag lokale Schauer. Auch in der Nacht zum Freitag wird eine Verschlechterung mit Niederschlag erwartet. Die Schneebgrenzhöhe kann kurzzeitig unter 1500 m sinken.



Entwicklungstendenz der Schneelage

Die Schneelage bleibt auch morgen noch günstig. Schnee gefriert in der Nacht im Hochgebirge, tagsüber verdünnt er sich. Aufgrund wechselnder Bewölkung ist kein Auftauen zu erwarten. Am Mittwoch ändert sich die Lage nach längerer Zeit meist trockenen Wetters rasch. Im Hochgebirge schneit es, im Bereich der Julischen Alpen kann bis zu 30 cm Südschnee fallen. Die Lawinengefahr steigt dadurch. Auch in der Nacht zum Freitag wird neuer Niederschlag erwartet, die Schneebgrenzhöhe sinkt unter 1500 m.



Nächste Ausgabe: Freitag, 1. 5. 2020



Quelle: ARSO
         
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