27.12.2024
Allgemeine Gefahrenstufe - Freitag, 27. 12. 2024
Gefahr ist Stufe 2 auf der europäischen Fünf-Stufen-Skala - MÄSSIG.
Hauptproblem: Windschnee
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost
Risikobewertung
Lawinengefahr ist MÄSSIG, Stufe 2. Besonders gefährdet sind Hänge oberhalb der Waldgrenze, insbesondere Rinne, wo starker Nordwind Schnee aufgetürmt hat. Kleine Schneebrettlawinen können sich schon bei geringer Belastung lösen. Besonders im Hochgebirge sind Flächen vereist, daher Rutschgefahr. Bedingungen sind anspruchsvoll.
Schneelage
Im Gebirge sonnig und kaltes Wetter. Luft war trocken, Wind hat nachgelassen. Schnee blieb trocken und weich. Schneehöhe ist durch windiges Wetter der Vortage sehr ungleichmäßig. An exponierten Stellen fast vollständig weggeweht, in geschützten Lagen Windschnee, Wechten. Windexponierte Lagen stellenweise vereist. Schnee wenig.
Erwartete Wetterentwicklung
Heute und in den nächsten Tagen trockenes, meist klares Wetter. Morgen, Samstag, etwas mehr Cirrusbewölkung. Wind schwach und transportiert keinen Schnee mehr. Temperaturinversion verstärkt sich.
Tendenz der Schneelage
Trotz relativ warmem Wetter im Gebirge bleibt der Schnee aufgrund niedriger relativer Luftfeuchtigkeit trocken und weich, nur an sonnigen Hängen im Mittellage kann sich eine dünne Kruste bilden, da Schnee an der Oberfläche tagsüber leicht anfeuchtet und nachts zufriert. Schnee relativ wenig. Lawinenablösungsgefahr bleibt MÄSSIG, Stufe 2. Größere Windschneeflächen meiden, wo kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden kann, die Sturz oder Rutsch verursachen kann.
Nächste Ausgabe: Dienstag, 31. 12. 2024
Quelle: ARSO