28.02.2014
In den letzten Tagen war es in den Bergen wechselnd bewölkt. Gestern fielen stellenweise 5 bis 10 cm Schnee. Die Schneefallgrenze lag bei etwa 1500 m Seehöhe, bis heute ist sie auf rund 1200 m gesunken.
Die Schneedecke hat sich gesetzt und umgewandelt. Durch Sonneneinwirkung ist sie tagsüber weich geworden, nachts gefroren und es hat sich eine Kruste an der Oberfläche gebildet.
Die Schneedecke reicht meist bis etwa 700 m Seehöhe.
Die Schneehöhe ist besonders im Hochgebirge durch Wind sehr unterschiedlich.
Am meisten Schnee liegt oberhalb 1800 m in den westlichen Julischen Alpen mit über 700 cm, anderswo in den Julischen Alpen bis ca. 530 cm, in den westlichen und mittleren Karawanken sowie den Kamnik-Savinja-Alpen ca. 300 cm. Auf 1500 m bis ca. 330 cm in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken, anderswo 100 bis 150 cm. Der Schnee ist meist mit einer Kruste bedeckt, die unter menschlichem Gewicht noch nachgibt, darauf liegen wenige bis 10 cm weicher Schnee. Besonders in Hochgebirgshängen ist der Schnee meist weich. Viel windgeführter Schnee und Platten. An windexponierten Stellen ist der Schnee stark ausgetragen.
Die Lawinengefahr ist meist 2. Stufe.
Die Schneedecke hat sich gut stabilisiert. Spontanes Abgehen wird nicht erwartet. Im Hochgebirge können Sie bei starker Belastung eine Lawine auslösen.
Besonders gefährlich sind steile Hänge und windgefüllte Stellen.
Heute und am Wochenende überwiegt in den Bergen bewölktes Wetter, etwas Sonne heute und zunächst morgen nur in den östlichen Karawanken und auf dem Pohorje. Gelegentlich leichter Niederschlag vor allem in den Julischen Alpen sowie in den Hügeln der nördlichen Primorska und Notranjska, morgen Nachmittag und Sonntag allmählich weiter ostwärts. Die Niederschlagsmenge ist gering, etwas mehr nur im Westen. Dort fallen bis Sonntagabend 15 bis ca. 30 cm Schnee, anderswo 5 bis 15 cm. Schneefallgrenze zwischen 800 und 1100 m, Sonntag zwischen 600 und 900 m. Samstag und Sonntag weht mäßiger Ostwind, der an windexponierten Hängen Schnee verweht und neue Verwehungen bildet. Das Lawinenrisiko steigt sonntags leicht in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken.
Das nächste Schneebericht wird am Montag, 3.3.2014 vormittags herausgegeben.
Allgemeine Lawinengefahr Stufe 2 auf der europäischen 5-stufigen Skala.
Quelle: ARSO