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Neuigkeiten / Schneelage 28.3.2022

Schneelage 28.3.2022

28.03.2022
Allgemeine Lawinenwarnstufe - Montag, 28. 3. 2022
Die Gefahr ist Stufe 1 auf der europäischen Fünfstufen-Skala - GERING.
Hauptproblem: Nasser Schnee, Neuschnee
Gefahrenmuster: Frühlingssituation
Gefahrenmuster: Abkühlung nach warmem Wetter / Erwärmung nach Frost

Risikobewertung
Bei der nächtlichen Abkühlung ist die Schneedecke meist gut verbunden. Die Lawinengefahr ist GERING, Stufe 1. Am Tag weicht die Schneedecke durch Sonne und warmes Wetter auf. Auf ausreichend steilen, sonnigen Hängen kann sich eine kleine Lawine von nassem Schnee lösen oder durch größere Belastung ausgelöst werden, vor allem vom späten Vormittag bis späten Nachmittag. Morgens und vormittags ist besonders im Hochgebirge das Ausrutschen noch ziemlich gefährlich.

Schneeverhältnisse
Die Situation ist frühlingshaft. Nachts friert der Schnee durch klares Wetter und trockene Luft vor allem im Hochgebirge an, tagsüber bildet sich durch Sonneneinwirkung besonders auf sonnigen Hängen eine Kruste und er weicht stark auf. Die Schneedecke taut auch ab und wird dünner. In schattigeren Lagen verläuft dieser Prozess langsamer, durch trockene Luft bleibt der Schnee vor allem im Hochgebirge trocken oder vereist. Der Schnee ist meist gut windkrustig verhärtet, nur in schattigen Hochgebirgslagen etwas weniger. Windexponierte Lagen sind ausgefegt, teilweise bis zum blanken Untergrund. Auf sonnigen Hängen im Mittelland ist stellenweise schon frei.

Erwartete Wetterentwicklung
Heute klar, trockene Luft. Schwacher Wind aus westlichen Richtungen. Nullgradisotherme bei ca. 2600 m Seehöhe. Morgen zunächst meist klar, tagsüber Bewölkung in den westlichen und südlichen Julischen Alpen sowie in den Hügeln der nördlichen Primorska und Notranjska. Dies ist tiefere Bewölkung mit Obergrenze bei ca. 2000 m über dem Meer, höher dichter Altokumulus. Sonstiges vor allem Altokumulus. Schwacher bis mäßiger West- bis Südwestwind. Noch warm. Mittwoch von Westen überall Bewölkung, Gipfel in Wolken. Niederschläge, im östlichen Teil unserer Berge wenig. Schneefallgrenze im Westen bei ca. 1300 m, im Osten über 1500 m über Meer. Meist mäßiger Südwestwind. Leichte Abkühlung. Bewölktes Wetter mit gelegentlichen Niederschlägen auch Donnerstag und Freitag.

Tendenz der Schneeverhältnisse
Morgen Nacht friert die Schneedecke vor allem im Hochgebirge an, tagsüber krustet sie und weicht stark auf. Schnee taut auch auf sonnigen Lagen ab. Die Schneedecke ist morgens und früh vormittags stabil, tagsüber erhöht sich besonders auf sonnigen Hängen leicht die Möglichkeit für eine Lawine von nassem Schnee. Ausrutschgefahr besteht vor allem morgens. Mittwoch erhöht sich bei Schneefall die Lawinengefahr vor allem in den Julischen Alpen leicht, anderswo voraussichtlich zu wenig Neuschnee. Da der Schnee zunächst nass fällt und auf krustiger Unterlage, keine ausgeprägte Schwachschicht außer oberhalb ca. 1900 m Seehöhe. Gefahr steigt bis Donnerstagmorgen noch etwas, wenn nach heutiger Vorhersage mehr Schnee fällt. Nächster Lawinenbericht Mittwoch, 30.3.2022.

Nächste Ausgabe: Mittwoch, 30. 3. 2022

Quelle: ARSO
         
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