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Neuigkeiten / Schneelage 29.1.2014

Schneelage 29.1.2014

29.01.2014
Am Montag und Dienstag war es bewölkt. Gelegentlich rieselte Schnee, und es fielen rund 5 cm pudriger Schnee. Es war kalt, sodass sich die Schneedecke kaum umgewandelt hat.



Die Schneedecke reicht meist bis in die Tieflagen. Am meisten Schnee liegt über 2000 m in den westlichen Julischen Alpen, dort bis ca. 400 cm, sonst in den Julischen Alpen bis über 300 cm, in höheren Lagen der Karawanken und Kamnik-Savinja-Alpen lokal ca. 190 cm. Auf 1500 m in den Julischen Alpen bis ca. 180 cm, sonst weniger. Die Schneehöhe hängt stark von der Windexposition ab. Der Schnee ist meist krustig, die Kruste entstand durch Wind, auf sonnseitigen Hängen unter ca. 1700 m auch früher durch tagsüber Oberflächen-Schmelze und nächtliches Einfrieren. Auf der Kruste liegt bis 10 cm Puderschnee.

Die Lawinengefahr ist meist 3. Stufe, nur unter ca. 1300 m 2. Stufe, abhängig von der Schneemenge.

Die Schneedecke ist vor allem potenziell instabil. Eine Lawine kann sich schon bei geringer Belastung der Schneedecke lösen. Besonders gefährdet sind windverfrachtete Stellen und steile Hänge. Spontanes Lawinenabgehen wird voraussichtlich gering sein.



Heute wird es trockenes Wetter geben, vor allem im Hochgebirge über ca. 2000 m wird es sich vorübergehend aufklaren. Schon heute Nacht wird es von Südwesten wieder in den westlichen Teil unserer Berge schneien. Morgen schneit es, die Schneefallgrenze hebt sich in den Hügeln des nördlichen Primorska und teilweise auf der Notranjska und liegt nachmittags stellenweise schon zwischen 700 und 1000 m Seehöhe. Sonst hebt sie sich in der Nacht zum Freitag. Die Niederschläge erreichen die östlichen Karawanken und das Pohorje morgen Nachmittag und in der Nacht zum Freitag. Bis Freitagmorgen fällt am meisten Schnee im Gebiet der Julischen Alpen und in den westlichen Karawanken, ca. 30 bis fast 100 cm, am meisten im oberen Posočje und in den Bohinj-Hügeln, sonst 10 bis 30 cm, noch etwas weniger auf dem Pohorje und am äußersten Osten der Karawanken. Die Schneemenge hängt stark auch von der Seehöhe ab, besonders außerhalb der nordwestlichen Slowenien, wo die Schneefallgrenze durchgehend niedrig bleibt. Wegen des neuen Schnees wird die Lawinengefahr bis Freitagmorgen in den Julischen Alpen und westlichen Karawanken voraussichtlich auf 4. Stufe ansteigen. Auch sonst, außer am äußersten Osten, verschlechtern sich die Lawinenlage.

Das nächste Bericht über den Schneezustand wird am Freitag, 31.1.2014 herausgegeben.



Allgemeine Lawinengefahr ist 3. Stufe nach der europäischen Fünf-Stufen-Skala.



Quelle: ARSO
         
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